Ich bin kein Jedi – Star Wars Identities

Wir waren in Köln.

Zwar nur zwei Tage, aber die haben sich gelohnt. Auch wenn der zweite Tag über Nacht ein Downgrade von Sonnenschein und Sommertemperaturen auf Dauerregen und 18 Grad bekommen hat, während wir dann in Würzburg abends von 28 Grad erschlagen wurden.

Aber vollkommen unabhängig vom Wetter war mein Highlight nicht das Essen am Abend (das auch sehr lecker war..) sondern der Besuch der Austellung „Star Wars Identities„, die noch bis Mitte November in Köln im Odysseum gastiert. Wo sie danach ist, ist noch gar nicht raus.

Für Gänsehautmoment wenn die ersten Töne des Star Wars Themes in der Einführung erklingen, muss man wahrscheinlich schon sehr geekig sein, aber ansonsten war die Ausstellung echt lohnenswert.

Kostüme, Modelle, Ausstattung, Repliken und Originale von Puppen und und und… Dass es dazu noch ein NFC-Armband gab, mit dem man seine „eigene“ Star Wars-Figur erstellen konnte war eher eine Randerscheinung und soll, laut Ausstellungsmachern, darauf hinweisen, dass auch jede Figur im Star Wars-Universum seine eigene Geschichte und Identität hat. Ich fand das eine nette Idee, hatte mir das aber anders vorgestellt. Die Entscheidungen, die man vorher getroffen hatte, hatten eigentlich keinen Einfluss auf die folgenden Stationen. Ein Kopfgeldjäger-Wookie mit starker Tendenz zur Macht vom Planeten Hoth wäre machbar gewesen….

Die Videobereiche waren auch eher allgemein gehalten statt speziell auf Star Wars ausgerichtet. Dass Eltern, Umfeld und Erziehung einen Einfluss auf die eigene Identität haben, sollte jedem auch so klar sein. Von nichts kommt halt auch nichts.

Bleiben also wirklich die Exponate. Und die waren großartig.

StarWarsIdentities1

StarWarsIdentities2

StarWarsIdentities3

In die Ausstellung reinkommen und gleich Boba Fett und einem Stormtrooper gegenüberstehen, hat schon was. Ich glaube aber, dass sie die Trooper-Helme falsch aufgehängt haben 😉 Zumindest im Vergleich mit dem Katalog war die Reihenfolge anders. Und irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass ich die Schilder auch den „falschen“ Helmen zugeordnet hat.

Auffallen wird das wahrscheinlich nur jemand, der sich mit den Feinheiten der Helme auseinandergesetzt hat, weil er eben doch mal nach einem Helm oder Trooper-Kostüm (Darf man bei sowas noch Kostüm sagen?) geschaut hat 😉

Wer in und um Köln die Möglichkeit hat sich die Ausstellung anzuschauen: Machen.

Ja, es ist nicht ganz günstig, aber man kann ja danach noch zur Sendung mit der Maus und in den Rest des Odysseums.

Und was bei mir am Ende rausgekommen ist? Kein Ewok und kein Gungan (Zum Glück…).

Nein, ich bin ein Mon Calamari Kopfgeldjäger. So viel zu schrägen Kombinationen…