Sofa und Serien

Lockdown, Dauerregen oder Schnee. Alles nicht so einladend, mehr als unbedingt notwendig vor die Tür zu gehen. Also eine große Tasse heiße Schokolade mit Marshmallows machen, auf Sofa, Decke bis an die Nase und schauen was die diversen Streaminganbieter so hergeben.

His Dark Materials

Vor nicht all zu langer Zeit hat Sky die zweite Staffel von „His Dark Materials“ gezeigt, die Verfilmung der Fantasy-Buchreihe von Philip Pullman. Mit einer guten Mischung aus Fantasy und Steampunkt folgt man dem Weg von Lyra auf der Suche nach… ja, was eigentlich?
So ganz verstanden habe ich das eben noch nicht und der Wechsel zwischen den Welten macht es nicht unbedingt einfacher. Aber ich mag die Optik und die Ideen. Leider hatte die zweite Staffel nur noch 7 statt 8 Folgen.

Gibt’s bei Sky Ticket.

Wandavision

In den ersten drei Folgen hat sich sehr viel WTF bei dieser neuen Serie aus dem Marvel-Universum auf Disney+ eingestellt. Mit der vierten Folge löst sich langsam (sehr langsam der Schleier). Im Zentrum stehen Wanda und Vision. Deren Beziehung war in Infitiy War im MCU zuletzt tragisch zu Ende gegangen. Ich gehe stark davon aus, dass sich das in den nächsten Folgen alles sortieren wird. Wenn man sattelfester im Marvel-Universum ist als ich, ist es wahrscheinlich alles nicht so überraschend.

Star Trek Lower Decks

Bleiben wir gleich mal bei Sci-Fi: Star Trek Lower Decks gibt es seit ein paar Tagen auch auf Amazon Prime. Discovery kann mich als neueste Real-Star-Trek-Serie nicht so vom Hocker reißen. Auch in der dritten Staffel nicht. Lower Decks ist da genau am anderen Ende der Star Trek Skala. Ich war manchmal wirklich überrascht, dass man bei Star Trek so viel Humor und Selbstironie besitzt, dass man mit einer Zeichentrickserie das TNG-Universum mit offiziellem Stempel so auf die Schippe nimmt. Sogar noch mehr als es sich The Orville am Anfang getraut hat. Ich hoffe, dass den 10 Folgen der ersten Staffel noch viele andere Staffeln folgen werden.

Gravity Falls

Einen Vorteil hat Disney+ auf jeden Fall: Man kann diverse Disney-Serien sehr entspannt nochmal schauen. Eine der Serien, die auch für ältere geeignet sind, ist Gravity Falls. Zwei Kinder machen Ferien bei ihrem Grunkel Stan. Der Besitzer des Mystery Shack in Gravity Falls, einer klassischen Touristenabzocke. Und Ausgangspunkt für viele übernatürliche Ereignisse in und um Gravity Falls. Ich mag die Serie. Ein bisschen Mystery und Grusel für Kids. Ja, Mable ist so ein typischer Disney-Charakter, der einem jenseits der 12 Jahre wahrscheinlich auf den Keks geht. Aber ansonsten ist die Serie echt ein Favorit von mir.

The Great Escapists

Tory Belleci von den Mythbusters und Richard Hammond von Top Gear/Grand Tour gestrandet auf einer einsamen Insel. What could possibly go wrong?

Ich glaube, man hat sich bei Amazon Prime gedacht, wenn die Leute sich über die „gestellten“ Szenen in Grand Tour beschweren, dann hauen wir hier mal so richtig auf die Kacke. Lustig anzusehen, aber teilweise so drüber, dass es eben nicht mehr lustig ist und der Gag des gestrandet seins nicht mehr so richtig zündet. Dabei hätte man mit Hammond und Belleci sicher auch realistischer an das epische Duct-Tape-Island-Special der Mythbusters anschließen können ohne so derb über’s Ziel hinauszuschießen. Irgendwie ist es die konsequente Fortsetzung des Trends von A Massive Hunt total zu überdrehen. Schade eigentlich.

Oh Cook!

Wie es auch anders geht, zeigt Hammonds Kollege James May. Er macht in Corona-Zeiten einfach mal eine Kochshow. Herrlich unprofessionell mit einer professionellen Köchin im Wandschrank als Joker. Er kocht sich thematisch durch verschiedene Länder und Tageszeiten. Und scheut sich eben nicht davor auch zuzugeben, dass er gerade etwas vermasselt hat. Gab es die ganze Zeit nur mit einem Trick über Amazon.com, hat aber jetzt auch seinen Weg zu Prime Deutschland gefunden. Gerne mehr davon als von den beiden Insel-Bewohnern.

Nicht zucken!

Ja, es ist ein Guilty Pleasure! Ich stürze manchmal bei den Spielshows und Dokus von Netflix ab. Ganz weit unten dürfte „Nicht zucken“ stehen. Sehr weit unten was den Anspruch und das Niveau angeht. Das Rezept ganz simpel: 8 Spieler und drei Moderatoren, die in jeder Runde einen Kandidaten ziehen, der für (oder gegen) sie spielt. Wessen Kandidat nach drei Runden am meisten gezuckt hat, muss sich einer Bestrafung durch die anderen beiden Moderatoren stellen.

Zucken ist dabei wörtlich gemeint. Wahrscheinlich hat man die Autoren in einen Raum gesperrt und als Ziel gab es die Vorgabe Spiele zu erfinden, die wie ein Kindergeburtstag sind nur viel krasser. VIEL krasser. Die Kandidaten werden bestimmten Situationen ausgesetzt und sollen nicht zucken. Wenn zum Beispiel eine Waschmaschine auf sie zugeschwungen kommt, jemand mit der Paintgun Luftballons neben ihrem Kopf zerschießt oder Frettchen um ihre Beine wuseln. Also Dschungelcamp ohne Promis und ohne Dschungel. Man fragt sich zwangsläufig irgendwann was sie den Kandidaten erzählt haben um was es geht.

Man kann einfach nicht wegschauen. Nicht mal wenn man das Safeword sagt!

Für ein Wochenende sollte das locker reichen. Und wenn nicht, dann steht hier Akte X Staffel 1 bis 11 als Bluray-Box, die vor ein paar Wochen rausgekommen ist.

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