Hochregalsupermarkt

Ich hasse einkaufen!

Zumindest wenn es darum geht Lebensmittel zu organisieren. Also nicht das entspannte Bummel-Shopping, wo man sich auch mal längere Zeit durch den Spezialitäten-Laden treiben lassen kann, sondern die wöchentliche Sicherung des Überlebens.

Nicht nur, dass jeder Supermarkt, und sei er auch noch von der gleichen Kette, seinen Laden nach seinem eigenen System sortiert und man schon fast einen Lageplan braucht zum einkaufen, nein, es ist auch das ganze drumherum.

Ich will die Fastlane des Supermarkt-Shoppings. Kein lästigen Rentner, die mit einer Geschwindigkeit durch die Gänge schleichen, dass man ihnen zurufen möchte, dass sie zum sterben doch bitte auf den Friedhof gehen sollen, keine Schlange an der Kasse, weil mal wieder jemand davon überrascht ist, dass er am Ende des Scanvorgangs auch noch bezahlen soll, das Geld aber in der Tüte ganz unten ist, niemand der einem den Wagen in die Hacken haut, weil er gerade dabei ist zu schlafen.

Optimiertes einkaufen halt.

Die Idee kam mir, wie sinnig, in der Kassenschlage.

Warum nicht diese ganze Einkaufshölle eintauschen gegen eine optimiere Version mit einem Hochregallager.

Jede neuere Apotheke hat heute sowas, aber zum einkaufen im Laden muss ich immer noch wissen wo was steht oder wo es jetzt wieder hin ist.

Ich will also nichts weiter als eine geschickte Benutzerführung an Hand von Warengruppen und einer Suchfunktion. Einkaufen mit einer Fingerberührung. Natürlich fallen dann Spontankäufe weg, aber man könnte ja dann auch an der Seite die Angebote einblenden oder ein „Kunden kauften auch…“ unter dem Artikel.

Am Ende wird das ganze dann zusammengesucht, ich bezahle per Karte und bekomme eine Kiste zur Verfügung gestellt. Nach Hause liefern muss gar nicht mal sein. Da bin ich dann wenigstens für die Kühlkette verantwortlich.

Noch schicker wäre es natürlich, das ganze schon zu Hause machen zu können und dann via BestellID nur noch den Warenkorb am örtlichen Supermarkt abzuholen. Sozusagen die Schnellkasse des Hochregalsupermarkts.

Technisch sollte das ja alles kein Problem mehr sein. Wie gesagt, gibt es ähnliches schon in Apotheken, selber bezahlen kann man z.B. bei IKEA schon.

Wahrscheinlich scheitert es an ganz profanen Sachen wie der Kapazität. In einem Laden zum drin rumlaufen ist eben mehr Platz und so müsste man wahrscheinlich eine ganze Menge von Terminals aufstellen um die gleiche Menge Menschen befriedigen zu können.

Aber schön wäre es trotzdem… und für mich würde einkaufen viel von seinem Schrecken verlieren.

4 Kommentare

  1. Holle sagt:

    Die Idee LEbensmittel online zu bestellen und dann im Markt abzuholen ist gar nicht so doof. In der nähe meienr Eltern hat ein Rewe Markt das Konzept Rewe Drive eröffnet. MAn bestell online (zum gleichen Preis), holt die Ware am Drive-In Schalter ab und bezahlt dort (ohne weitere Kosten).
    Das Prinzip fidne ich sehr gut, sofern da ALDI oder LIDL mitziehen würden, würde ich das auch selbst öfters nutzen (Rewe ist für arme Studenten leider zu teuer;) )

    1. hazamel sagt:

      Lustig war, dass ich den Artikel gerade geschrieben hatte, als ich im Fernsehen einen Bericht über Emmas Enkel gesehen habe.
      Das kommt dem schon sehr nahe.

      Von der Auswahl und vom Preisgefüge wäre mein Wunschkandidat auch sowas wie Real.

  2. Holle sagt:

    Ok, kleine Einschränkung, es kostet doch etwas. Nämlich eine Servicegebühr
    „Wir übernehmen für Sie das Zusammenstellen und die Auswahl Ihres Einkaufs. Hierfür berechnen wir eine Servicegebühr in Höhe von zwei Euro.“ http://www.rewe-online.de/index.html#!{%22shop%22:%22All%22,%22content%22:{%22url%22:%22footer/faqq.html%22,%22node%22:[%22title%22,%22qCDcontent%22]}}

  3. [x] dafür!
    so wie Holle das da von dem REWE beschreibt verbunden mit einer Online-Bestellung hätte ich das gern, das fänd ich dann auch noch gut angelegte 2€.

    ich hasse einkaufen.

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