If it’s worth doing it…

…it’s worth overdoing it!

Ich habe am Wochenende mit Schrecken festgestellt, dass ich schon seit Januar meinen Fortschritt im Bereich Warhammer nicht mehr dokumentiert habe. Damals hat es zu ein paar Ultramarines und meinem ersten Rhino gereicht.

Alles was danach kam, wurde nur noch auf Instagram dokumentiert und hat mir mit der Zeit stolze 121 Follower dort eingebracht. Ja, ich bin da wirklich stolz drauf, weil ich damit eigentlich vor nem halben Jahr noch nicht mit gerechnet hätte.

Trotzdem ist es eben nicht das selbe mit dem Handy Fotos zu machen als mit „schwerem“ Geschütz. Befeuert wurde die Idee dann immer noch weiter dadurch, dass in den letzten Wochen gleich zwei Artikel im White Dwarf erschienen, wie man seine Minis fotografieren kann.

Der erste war, sagen wir es ganz offen und ehrlich, ein Witz. Der zweite diese Woche ist eine vierseitige Anleitung die sehr in die Tiefe und ins Details geht. Ich habe ihn zwar bisher nur überflogen, kann aber in allen Punkten nur nicken. SO macht man Bilder.

Alles andere wird der Mühe, die man sich beim bemalen und gestalten macht einfach nicht gerecht.

Meine improvisierte Hohlkehle war für schnelle Fotos okay, aber ich war trotzdem nicht so 100% zufrieden damit. Immerhin ist das Ziel die Figuren möglichst schattenfrei auszuleuchten und in ein sanftes Licht zu tauchen. Jeder eBay-er weiß: Das Foto ist die halbe Miete!

Um Missverstädnissen vorzubeugen: Nein, ich habe nicht vor eines meiner Bilder an Games Workshop zu schicken. Im Vergleich zu dem was die dort zeigen fühle ich mich immer noch wie ein fünfjähriger mit dem Wasserfarbkasten.

Aber ein bisschen hübsch sollten die Bilder dann doch sein. Letztlich führte dann kein Weg mehr an einem Lichtzelt vorbei. Okay, an der Stelle habe ich dann etwas übertrieben. Die Figuren verschwinden mehr oder weniger im Zelt.

Wer mit dem Begriff Lichtzelt nichts anfangen kann, sollte sich einfach eine Kuchenhaube aus Fliegengitter vorstellen. Nur statt Fliegengitter halt dünner weißer Stoff, der das Licht schön verteilt. Den Abschluss bildet dann eine Stoffbahn, die irgendwo oben im Zelt verschwindet damit es einen glatten Hintergrund gibt.

Wenn man das ganze dann auf dem Esstisch aufbaut, dann sieht der Spaß in ungefähr so aus

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Drei Lampen, eine Kamera und ein iPad um die Kamera fernzusteuern und ja nicht anfassen zu müssen. Oder so wenig wie möglich.

So habe ich also meinen Abend verbracht. Hätte ich auch gerne noch eine ganze Weile länger, aber leider hat der Akku der Kamera dann schnell das zeitliche gesegnet und die Kamera stand im dunkeln da.

Der Aufwand hat sich aber aus meiner Sicht echt gelohnt. Die Bilder die entstanden sind können sich sehen lassen und vielleicht bin ich doch nicht der fünfjährige mit dem Wasserfarbkasten.

Wegschicken werde ich sie trotzdem wahrscheinlich nicht. Ich freue mich erstmal nur auf das Feedback dass vielleicht aus der Games Workshop-Gruppe bei Flickr kommt.