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Die Blogger und das Papier #blomp

Im ersten Moment liest es sich, als würde hier mal wieder mit aller Gewalt ein simples Klischee bedient werden.

Soll aber nicht, denn immerhin haben es schon zwei Blogger vom digitalen ins analoge Papier geschafft. Da lag es scheinbar nahe, dass die lokale Zeitung Mainpost die Blogposter zu einem kleinen Gedankenaustausch einlädt.

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Ich muss sagen, es war schon sehr interessant mal hinter die Kulissen zu schauen. So ein bisschen #Mauszeit zum anfassen auch wenn man die Sache mit der Druckerei zwar schon Mal im Fernsehn gesehen hat, aber es in echt „zum anfassen“ doch um einiges beeindruckender als gedacht.

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Ich habe mich dann schon ein bisschen geärgert, dass ich die Kamera habe zu Hause liegen lassen. Außerdem muss es sich wohl herumgesprochen haben, dass man positive Blogeinträge bei den Würzburger Bloggern ganz billig mit ner Wurstsemmel und was zu trinken erschnorren kann. So lecker wie es war, könnte da durchaus was dran sein.

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Andererseits kann es natürlich auch sein, dass uns ein verfressener Ruf vorauseilt.

Aber alles in allem war es ein netter und informativer Abend für den ich mich doch gerne nochmal bei den Initiatoren bedanken möchte.

Leider, und da kommt jetzt wieder die Wurstsemmel-Frage ins Spiel, kam ich mir am Ende des Abends auch ein bisschen #blomp (das übrigens für „Blogger meets Mainpost“ steht). Dieser verbindende Meet-And-Greet-Gedankenaustausch-Faktor hat mir doch ein bisschen gefehlt und gefühlt ist es bei mir doch eher angekommen wie eine Führung durch die Redaktionsräume der Mainpost mit der Online-Redaktions-Extension.

Rückschlüsse, warum man nun gerade uns Blogger kennenlernen wollte und uns eingeladen haben, haben sich mir nicht ganz erschlossen. Zumindest nicht jenseits des subtilen Versuchs „So cool kann Papier sein“ zu vermitteln. Ich muss da offen zugeben, dass ich da hin bin, weil ich selber gespannt war, was die traditonelle Presse von uns Blogger wissen möchte und in welche Richtung das gehen soll. Leider war bis auf den Wunsch eines Dialogs, der irgendwie nicht in Schwung kam beim Essen, da wenig spezifisches zu hören. Letztlich war die Diskussion und auch die eine oder andere Info ganz nett aber ging an mir doch halb vorbei.

Zudem war die ganze Zeit in meinem Hinterkopf die Frage: Wissen die was ich blogge und wer ich bin, außer dem Großteil der Blogger die sich untereinander eh schon kannten? Oder interessiert es schlicht keinen? Vielleicht wäre da nicht nur ein Vorstellungsrunde der Redakteursriege der Mainpost schön gewesen sondern auch der anwesenden Blogger und Twitterer.

Zusammenfassend schwebt über meinem Kopf also doch ein großes Fragezeichen, ob der Abend von der anderen Seite so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat, ob es den anderen Bloggern anders oder ähnlich ging und welche Erkenntnisse man aus dem Abend gezogen hat, außer, dass eine Druckmaschine schon ziemlich groß ist und das Papier abreißt wenn die digitale Welt den Raum betritt.

Fragen über Fragen…

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