Umsonst und Draussen – Der Samstag #udwue

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…oder der Tag an dem der Regen blieb.

Hatte man Freitags noch immer wieder Bedenken, was jetzt die richtige Bekleidung sein könnte, stellte sich die Frage Samstags erst gar nicht: Schuhe Matsch- und Wasserfest, Oberbekleidung regenabweisend und bitte ohne Schirm erscheinen, wie ein kleiner unbelehrbarer Haufen beim Kellner-Konzert ganz eindeutig klar gemacht hat per Twitterwall.

Aber Kellner war ja nicht die erste Anlaufstation an diesem verregneten Samstag. Und ganz ehrlich: Ich hatte ja sowas von keinen Bock als ich zu Hause war. Das war so ein „Bitte lass mich einfach auf dem Sofa oder an meinem Rechner hocken“-Samstag. Aber man will ja nicht undankbar sein. Für den Fotopass und das Backstage-Bändchen… also doch los. Raus in den Regen. Zu den Kellners und Pohlmanns dieser Welt. Weltstars in unserer kleinen Stadt und ich darf ganz nah dran sein.

Station 1:

Den König im Drinnen-Zelt besuchen und ihm huldigen seiner Moderation lauschen. Da man, schon aus respektvollen Gründen, besser keinen scharfen Fotos vom König macht, ist dieses Bild in voller Absicht verwackelt worden.

Wir lauschten also andächtig. Erst den Mama’s Boys und dann dem König. Ich muss zugeben, dass die Musikrichtung der Mama’s Boys nicht sooooo 100% meines war, weshalb ich da auch nicht viele Worte drüber verlieren werde. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

Mit einem kurzen Abstecher über das Kunst-Zelt (und die Espresso-Bar) ging es dann zurück (durch den Regen) zur Draussen-Bühne. Kellner stand an! Und davor massive Nutzung der Twitterwall auf der Suche nach einem Stammtischmitglied. Leider wurde unser Aktionismus vom Moderator auf der Bühne übersehen. Oder besser unser winkend und fuchtelnder Haufen wurde übersehen.

Kellner also… Tolle Musik zwischen Pop und Blues. Großartige Geschichten zwischendrin, wie es denn so ist, als Regensburger in Flensburg und wie man es schafft auf dem eigenen Konzert keine CDs zu verkaufen obwohl alle CDs haben wollen.

Man beachte auch das Sicherheitsschuhwerk mit dem er auf der Bühne stand.

Die Musik hat auf jeden Fall zwei Dinge geschafft: Es war vollkommen egal dass es geregnet hat, weil seine Songs die Sonne bei jedem einzelnen unter die Kapuze gezaubert haben und ich habe mir postwendend seine CD gekauft. Und was fängt noch mit K an außer Kellner? Richtig! Kaffee! Espresso Nummer 5 (und damit der letzte des Tages).

Es dünkelte schon langsam und als nächstes Stand im SoundUp-Truck ein Star auf dem Programm: Pohlmann. Bekannt aus Funk und Fernsehen unter anderem mit diesem Lied. Der sonnige Surferjunge, der aussieht als wäre er mit seiner Gitarre frisch vom Surfbrett auf’s U&D gefallen.

Im Gegensatz zu Tilmans Meinung war der Ton 50m mittig vor der Bühne ein Graus. Erst gab es mal gar keinen Text aber leider auch keinen Karaoke-Text zum mitsingen und später wurde es nur wenig besser. Wenn er nur gesungen hat war es okay, aber bitte keine anderen Instrumente dazu. Gemerkt hat es wohl keiner, weil der Mischer hinter der Bühne saß. Überraschenderweise war der Ton am Rand und direkt neben der Bühne viel besser.

Doof war auch die unklare Lage für die Fotografen. Bilder ja oder nein? Wenn ja wie lange? Wie viele? Von wo?

Ich habe mich dann drauf beschränkt Bilder von der Seite zu machen. Dank Stuhl hat er sich ja nicht so viel bewegt 😉

Also Abbruch, Knicklichter raus und bei Karo und Band den König nach getaner Arbeit abholen. Sehr ruhige und spacige Musik… aber wieder nicht so ganz mein Fall. Ich habe mich dann zusammen mit dem Rööö aufs Bilder machen beschränkt:

Das war also Tag 2 auf dem U&D in Würzburg… Besonderes Highlight waren die beiden Kerle, denen der Weg zum nächsten Dixie zu weit war und dann schnell in den Main pinkeln gehen wollten. Wäre bei dem anderen nicht just in dem Moment das Bayern 3 Partyschiff vollbesetzt vorbeigetuckert. Der Dialog war auf jeden Fall zum niederknien

„Und was hast du dann gemacht?“

„Gewunken“

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