Spiele spielen 2012 #polygon

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Irgendwann muss er ja kommen.

Der unumgängliche Rückblick auf’s Jahr 2012. Besonders wenn der Polygon schon fleißig an die Tür klopft und bei mir schon Schweißflecken bei der Ankündigung hinterlassen hat, weil ich so wenig 2012er Material gespielt hatte und noch so viel offen war.

Ich habe mir allen Ernstes diese fiese RealLife-Quest „Arbeit“ und „Studium neben der Arbeit“ eingefangen, die die eine oder andere Stunde im vergangenen Jahr einfach gefressen haben.

Papier und Urlaub haben aber geholfen, den Zustand der Panik ein bisschen zu mildern und dann habe ich ja noch fast 50 Stunden mit dem 2011er F1 verbracht und eine ganze Saison mit 50% Rennlänge gespielt.

Also geht es für die Polyneuxen auch gleich los mit den Nicht-Ganz-Top-10 des letzten Jahres in alphabetischer Reihenfolge.

  • Dirt Showdown

Stadion statt Piste, Tricks statt Roadbook. Hirnaus-Popcorn-Kino für’s Gamepad

Pro: Selbst für einen Racer simples Gameplay mit hübschen Zerstörungsevents

Contra: …so simpel, dass es schon fast keinerlei Herausforderung mehr war, die Tour mindestens mit Silber komplett abzuschließen.

  • Far Cry 3

Skyrim 2012 auf einer tropischen Insel. Sonst gab es da nicht viel Unterschiede.

Pro: Vaas mit gefühlt viel zu wenig Screentime für einen solch grandiosen Bösewicht.

Contra: Teilweise zu viel OpenWorld und zu viel RPG.

  • Hitman: Absolution

Hitman – Entdecke die Möglichkeiten

Pro: Tausend und ein Weg jemand aus dem Weg zu räumen.

Contra: Es ist und bleibt ein Hitman und nichts für ungeduldige Naturen wie mich.

  • Lego Lord of the Rings

Steinerei in Mittelerde mit Orks, Elben und Hobbits.

Pro: Hallo? Es ist Lego! Auch in der x-ten Auflage ist es immer noch großartig anzusehen

Contra: Hallo? Es ist Lego! Auch in der x-ten Auflage gibt es immer noch die fiesen Steuerungsprobleme wie beim ersten Teil

  • North & South

Es ist ein echtes Remake wenn du dem Fotografen immer noch die Hose runterziehen kannst

Pro: Liebevolles Remake des Amiga-Klassikers für iOS und Android

Contra: Irgendwie hatte ich Zug und Fort-Eroberung anders in Erinnerung.

  • Walking Dead, The

Ein Spiel zur Fernsehserie zum Roman zum Comic… oder kurz: Mein GOTY oder sogar noch länger!

Pro: Der dicke Klos den ich am Ende der letzte Folge im Hals hatte

Contra: Wir schreiben das Jahr 2012. Ich will ein Spiel nicht mehr im Kompatibilitätsmodus starten müssen und nach der Installation einer neuen Folge den ganzen Rechner rebooten.

  • WRC 3

Polyneux sei Dank: Endlich wieder Rallye pur!

Pro: Dreck, Schlamm, Roadbook – Mehr braucht es nicht!

Contra: Keine Lenkradunterstützung bei teilweise seltsamen Ansprechverhalten auf Gamepad-Eingaben.

  • X-COM: Enemy Unknown

Sie sind unter… äh… über uns!

Pro: Hatte alles was das Original auch hatte… bis auf den brutalen Schwierigkeitsgrad auch auf den niedrigen Stufen

Contra: Das Ende der Story  kam schnell und überraschend.

…das war alles?

Nein, war es nicht… Ich habe da noch ein paar andere Sachen gespielt, die aus Gründen aber für mich nicht in die Top-Spiele des Jahres 2012 fallen. Auch der eine oder andere mediengefeierte und AAA-Titel wird sich da wiederfinden. Deswegen jetzt in loser Reihenfolge das Gemecker…

  • Call of Duty – Black Ops II

Ich mochte den Einfluss den das Verhalten auf den Verlauf des Spiels hatte, aber im Gegensatz zum ersten Teil war da dieses Mal keine Story, die mich gefesselt hat und von der ich wissen wollte wie es weitergeht. Da hilft auch kein Zombie-Modus!

  • SpecOps – The Line

Das wahrscheinlich gefeiertste und meistherbeizitierte Spiel 2012. Meine Kritikpunkte haben sich nicht geändert: Gegner mit eindeutig geskriptetem Verhalten (Wenn ich beim 5. Versuch schon runterzählen kann wann die Granate kommt, dann ist das nicht mehr lustig), einem Story-Ansatz, der scheinbar an der Technik scheitert und eine Steuerung die den Name „Deckungsshooter“ nicht verdient hat.

Da gibt es von mir auch keinen Bonus für „Aber es ist ein deutsches Spiel…“

  • All Zombies must die!

Eigentlich ein lustiges Top-Down-Zombie-Hack’n’Slay… Wenn es nicht so schnell zu einem „Töte X-Zombies mit Waffe X um Waffe Y zu bekommen“ verkommen würde.

  • Toy Soldiers

Statt dem erhofften Startegiespiel mit Spielzeugsoldaten in erster Weltkriegsoptik doch nur ein weiteres Tower-Defense-Spiel

  • Giana Sisters

Crowdgefunded, hübsch geworden aber es hat mich nicht so umgehauen.

Das war jetzt dann aber alles?

Nein, war es nicht… immerhin eiern da noch ein paar Perziosen auf der Platte rum, die noch gar nicht gespielt wurden.

Der Rayman zum Beispiel, ein Dishonored, ein Darksiders 2 oder ein Assassin’s Creed III. Wahrscheinlich werde ich 2013 wieder das selbe Problem haben wie dieses Jahr, dass ich lauter guten alten Kram gespielt habe und gar nicht dazu gekommen bin den guten neuen Scheiß zu spielen! Ein Teufelskreis!

3 Kommentare

  1. Nils sagt:

    Ach verdammt, so wie ich das sehe werde ich wohl die nächste Woche auch noch so eine Liste veröffentlichn müssen. Wenn ich brav jeden Tag eine Walking Dead Episode schaffe, dann könnte das ja noch rein kommen. Nur Spec Ops dürfte es zeitlich nicht mehr schaffen. Auch nicht in die „nicht so gut“ Liste.

    1. hazamel sagt:

      Immer dieser Gruppendruck 😉
      Für SpecOps habe ich ungefähr 8 Stunden gebraucht. Und an einer Stelle habe ich ziemlich lange gehangen, aber sonst wäre mir auch nie die Sache mit dem geskripteten Handgranatenwurf aufgefallen 😉

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