Fütter mich!

on

Ich mag meinen Feedreader!

Mittlerweile hat sich die Anzahl der Feeds zu einer Art individuellem Magazin entwickelt. Fast täglich Druckfrisch. Hin und wieder gibt es auch mal interessante Wochenende-Beilagen. Je nachdem wie die Redakteure das schaffen.

Die Mischung finde auch auch sehr gelungen. Neben lokales mischt sich ein bisschen Videospiel- Fotografie und Kino-Content. Für seichte Unterhaltung sorgen Cartoons und Chat-Zitate. Alles frei Haus. Alles aktuell und gut lesbar auf dem Tablet. Ausgenommen sind an dieser Stelle natürlich die Feeds, die den Inhalt dahinter nur anteasern. Je nach Inhalt ist meine Klickbereitschaft mal größer und mal weniger groß. Im allgemeinen verlasse ich den Feedreader aber nur sehr ungern. Irgendwie mag ich sie nicht, diese inneren Medienbrüche.

So sah meine Welt bis vor ein paar Wochen aus und so war ich auch zufrieden damit.

Dann kam Google Currents.

Erst habe ich diese ganze Currents Geschichte missverstanden. Muss aber sagen, dass ich von meinem Missverständnis sehr angetan war. Ich dachte, dass Currents mir die Freiheit bietet aus meinen Feeds ein echtes Online-Magazin zu machen. Dummerweise nicht mit so Nettigkeiten wie „Neu“ oder „Schon gelesen“ oder auch nur einer chronologischen Reihenfolge. Deswegen fand ich das Konzept dann doch wieder nicht so schlüssig.

Man darf das jetzt nicht falsch verstehen. Was Currents aus den Feeds macht ist wirklich super: Die Texte werden optisch auf das Quer- bzw. Hochformat des Tablets angepasst. Und zwar so als hätte man ein echtes Magazin in der Hand. Nur geht es eben den Schritt nicht so konsequent weiter, dass man seine „tägliche Ausgabe“ bekommt. Es merkt sich auch nicht, was man schon gelesen hat.

Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass Currents eigentlich nur der Player für ein ganz anderes Google Produkt ist: Den Producer von Google mit dem man mit ein paar Klicks sein eigenes Online-Magazin zusammenstellen kann. Mit Feed und extra Texten und extra Bildern.

Also theoretisch… wenn’s eben nicht doch so ein Aufwand wäre.

Aber zurück zur mich begeisternden Idee. Eigentlich schade, dass mir bisher kein Feedreader untergekommen ist, der diesen Ansatz auf so konsequente Weise weiterverfolgt: Deine Feeds als (interaktives) Magazin. Optisch aufbereitet, ein automatisches Inhaltsverzeichnis und eine Exportfunktion, dass sich das ganze vielleicht sogar noch als PDF verteilen lässt.

Weg vom technischen Hilfsmittel, hin zu einem ästhetisch ansprechenden Service. Blooks gibt es schließlich auch.

Warum also nicht die gesammelten Internet-Ergüsse von Personen, deren Dinge man eh schon gerne liest als digitales Printmedium?

3 Kommentare

  1. Sascha sagt:

    Hi, schön, dass auch du Google Currenst für dich entdeckt hast. Ich bin gerade auf der Suche nach nachhaltigen Statistiken zum Thema Google Currents (siehe: https://plus.google.com/u/0/109560121842619669546/posts/gebbAuSn3KA). Kannst du schon Zahlen benennen, die ich in meinen Ausarbeitungenzum Thema nutzen kann? Ich fnde keine offiziellen Aussagen zur Nutzung von Currents.

    1. hazamel sagt:

      Zahlen habe ich leider keine, da ich mich auch nicht tiefer mit dem Thema beschäftigt habe.
      Ein bisschen rumgespielt, geschaut, was der Producer so kann, aber das war es dann auch. Wenn man schon auf anderen Kanälen unterwegs ist, ist es wahrscheinlich auch eher anstrengend noch einen Neuen mit frischem Material zu bedienen

  2. Sascha sagt:

    Schade, dass keine Zahlen vorliegen. Mittlerweile habei ch einige Antworten auf meine Frage bei G+ bekommen.

    Currents funktioniert ja automatisch oder? Wenn du dein „MKagazin“ zusammengestellt hast und die einzelnen Kanäle bespielst sollte doch auch Currents automatisch synchronisiert werden oder? Ich habe übrigens, sofern Interesse besteht bereist herasugefunden wie Currenst gut für die Optimierung von Website sein kann. 🙂 (siehe: https://plus.google.com/u/0/109560121842619669546/posts/bXuEgNxtcEG )

Kommentare sind geschlossen.