Zentralisiertes Gebrauchtwäscheablage und -aufbewahrungssystem

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Liebe Frauen,

Nicht weiterlesen!!!


Männer!

Es tut mir leid…

Manchmal kommt es vor, dass Frauen einfach Recht haben. So ungern wir das sicher immer eingestehen, manchmal haben sie einfach Recht. Auch wenn die Existenz der weiblichen Logik von vielen Seiten angezweifelt wird, manchmal ist sie einfach da. Manchmal sind es einfach Ideen, die wir, die Männer, so nie, aber wirklich NIE!, anerkennen würden und sie deshalb schon mit Absicht einfach falsch machen. Für all die Frauen, die doch noch mitlesen:

1. Schämt euch!

2. Ja, nicht weil wir es nicht verstehen sondern weil wir es so wollen!

…auch wenn wir es nie, und ich wiederhole es hier in aller Deutlichkeit, NIE zugeben würden, dass euer Konzept um Meilen besser ist, als das was wir haben.

So… und jetzt ist das nur noch eine Männerveranstaltung! (Bier…blablabla… Videospiele…blablabla…Fussball…blablabla)

Eines dieser total simplen, und deshalb für uns Männer absolut nicht tauglichen, Konzepte ist die Geschichte mit dem zentralisierten Gebrauchtwäscheablage und -aufbewahrungssystem. Von Frauen einfach nur „Wäschekorb“ genannt.

Ein männlicher, testosterongeschwängerter Haushalt ist quasi so etwas wie ein einziger Wäschekorb. Gebrauchte Kleidung bleibt da liegen, wo sie eben fallen gelassen wird. Es ist männliche Wäsche. Wenn sie in die Waschmaschine will, dann soll sie gefälligst selber dorthin kriechen.

Unglücklicherweise scheint das Konzept nicht immer ganz aufzugehen. Also zumindest ist das bei mir so. Meine Wäsche neigt nicht nur nicht dazu sich selbstständig reinrassig in Woll-, Fein-, Weiß-, Bunt- und einen großen Haufen Schwarzwäsche in die zugewiesenen Zimmerecken zu verkriechen, nein, sie bildet auch noch gemischtrassige Grüppchen an verschiedenen Stellen.

Die Folge ist, dass ich dann immer zehn Teile einer Gruppe finde, und Teil elf mich hönisch auslacht sobald ich seine Kameraden in der Waschmaschine eingesperrt und unter Wasser gesetzt habe. Wieder einmal ist die Wäsche der Tyrannei des Trägers entronnen. Saubande!

Zukünftig wäre es natürlich eine Lösung, dieses Wäschekorb-System zu verwenden. Aber ich glaube, das wird so schnell nicht eintreten… Schon allein, um nicht anerkennen zu müssen, dass das weibliche Konzept in sich schlüssig und logisch ist. Lieber wasche ich zweimal!

Aber so sind wir halt!

3 Kommentare

  1. Jule sagt:

    Dieser Eintrag und speziell „Wenn sie in die Waschmaschine will, dann soll sie gefälligst selber dorthin kriechen.“ MADE MY DAY! 😀

  2. also in meinem persönlichen Versuch hat (damals(TM))das mit dem selbstständigen sortieren und so auch nicht echt geklappt. faules Wäschepack, das.
    nur Klamotten in zB dunkelblau/ schwarz/ dunkelgrau hatten allerdings das sortieren etwas vereinfacht.

    seitdem ich meine Liebste kenne habe ich allerdings auch wieder weiße T-Shirts.
    🙂

  3. hazamel sagt:

    Das mit der weißen Wäsche war nie ein Problem… es dauert nur länger bis da eine Menge zusammen kommt, die sich lohnt zu waschen 🙂

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