this is ARKHAM!!!

…ist wohl der abgedroschenstes Spruch, den man in der jüngeren Videospielhistorie in letzter Zeit gelesen hat.

Batman ist zurück. Und ich hab es irgendwie nur am Rande mitbekommen. Im ersten Teil ist das Arkham Asylum und das Blackgate Gefängnis in Mitleidenschaft gezogen worden. Darauf riegelt man einfach einen Teil der Stadt ab, mauert ihn ein und nennt ihn kurzerhand Arkham City. Bruce Wayne wettert dagegen und findet sich in Rekordzeit auf der anderen Seite der Mauer wieder.

Und da fangen die Fragen dann an. Allen voran eine: WARUM?

Zum Beispiel

„Warum musste es OpenWorld sein?“

„Warum so viele Nebenmissionen die nichts mit der Hauptmission zu tun haben?“

„Warum haben Gefangene innerhalb eines Gefängnisses automatische Waffen?“

und vor allem:

„Warum so inflationär viele Riddler-Rätsel?“

Vielleicht wäre es ein Riddler-Rätsel zu enträtseln was sich die Entwickler dabei gedacht haben.

Batman: Arkham City ist dabei nicht schlecht, sondern macht nur da weiter wo das Asylum aufgehört hat, aber auch kein bisschen mehr. Man schwingt, prügelt, upgradet sich durch die Geschichte, trifft Personen die man aus Comics oder Serien kennt und löst nebenbei…

…ja, was eigentlich. Man sitzt in Arkham, weiß nicht so recht warum und ich habe mich erst nach vielen Stunden dazu zwingen können, die Hauptstory neben den vielen Nebenstorys weiter zu verfolgen. Vielleicht auch aus schlechtem Gewissen. Oder weil ich schon fast vergessen hatte warum ich die Hauptstory spielen soll.

Es ist halt nett… aber auch nicht mehr. Ich werde noch ein bisschen weiterspielen, aber so wirklich in den Bann gezogen wie Asylum hat es mich noch nicht. Und ich habe wenig Hoffnung dass das noch kommen wird.

3 Kommentare

  1. Holle sagt:

    Als Batman Fan habe ich mich sehr auf Arkham City gefreut, da mir der Vorgänger schon sehr gut gefallen hat. Die Kämpfe gegen die Insassen wurden immer anspruchsvoller und die Gegner aus den Comics boten immer eine gute Abwechslung. Auch dass man an allen Ecken Rätsel lösen konnte war sehr motivierend.

    Doch schon in Arkham Asylum trat die Handlung in den Hintergrund. Klar, man hatte seine Aufgabe, die es zu erfüllen galt, aber umgehauen hat mich die Handlung um den Joker und seine „große Party“ nicht.

    Schade zu hören, dass Arkham City anscheinend keine stärkere Story aufzuweisen hat, denn darauf lege ich persönlich immer noch sehr großen Wert (Deshalb kann ich auch nichts mit Battlefield 3 anfangen).

    Ach, wenn es Arkham City mal unter 20€ gibt werde ich trotzdem zugreifen 😉

    1. hazamel sagt:

      Schäme mich ganz doll dafür dass ich nach schon drei bis fünf Stunden zu so einem Fehlurteil gekommen bin. Muss die revidierte Rezension dann heute Abend mal online stellen 😉

      Eins vorweg: Es ist sein Geld wert, wenn man sich zu bestimmten Sachen zwingt! Ich hatte dann sehr viel Freude und teilweise auch sehr wenig Schlaf 😉

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