Jetzt schlägt’s 13

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Endlich muss ich das Alter meines Blogs nicht mehr in Buchstaben schreiben!

Nein, ab diesem Jahr darf ich, grammatikalisch vollkommen richtig. Mein Blogalter in Zahlen schreiben.

In Worten: Alt!

Sehr alt.

Die Anzahl der Blogs, die ich kenne, die ein ähnliches Alter haben und immer noch aktiv sind ist sehr gering. Und meistens auch sehr erfolgreich, was ich nicht bin, was aber auch nicht schlimm ist.

Was macht man also mit seinem Blog, wenn er gerade 13 geworden ist. Also gerade in die besten Flegeljahre kommt? Frau Moggadodde um Rat fragen? Die scheint sich mit sowas ja auszukennen. Also mit Pubertieren.

Vielleicht halte ich auch einfach bei einer guten Tasse Kaffee kurz inne. Nein, keine Gedenkminute. Eher der Moment wenn das Blogleben an einem wie ein Film vorbeizieht.

Oder auf die Emporkömlinge schimpfen. Immerhin bin ich jetzt alt und darf das.

Also schimpfe ich mal auf die, die mit dicken Eiern in der Hose sich selber als Blogger bezeichnen, obwohl weder Blogalter noch Eintragsanzahl im Jahr zweistellig sind. Ihr seid meine Helden. Euch gebührt stehender Applaus. Hier nur für eu… oh… runtergefallen!

Vielleicht ist es aber auch an der Zeit über sich selbst nachzudenken. Die letzte Zeit, in denen die Blogeinträge dünner und weniger geworden sind (Aber in diesem Jahr immer noch mindestens einen pro Woche im Schnitt), war schon eher so dass ich gerne den einen oder anderen Gedanken einfach frei rausgekotzt hätte. Aber da ich dem privaten ja abgeschworen habe und nicht Wil Wheaton bin (Dessen Buch „Just a Geek“ für Blogger wirklich sehr empfehlenswert ist), ist davon relativ wenig ans Tageslicht gekommen. Vielleicht in meinem Twitteraccount, aber da hat es scheinbar auch keinen interessiert.

Letztlich stehen die Blogjahre ja auch nur stellvertretend dafür dass auch ich älter geworden bin. Die Drei steht jetzt vorne. Und auch wenn ich mich oft nicht so fühle, bin ich doch älter geworden, was in vielen Belangen keine schlechte Sache ist.

Vielleicht ist das mit 13 einfach so, dass man seinen Standort und Standpunkt ein bisschen überdenkt, ein bisschen mit dem Alten bricht und sich sehr viel über das Neue freut. Insofern…

Die 13 ist eine gute Zahl.

4 Kommentare

  1. Gratulation und auf die nächsten 13. 😉

    Was ist dein Blog dann? Gibst du dich dann mit einem Uralt zu frieden? ^^

    1. hazamel sagt:

      Wahrscheinlich scheintot 😉
      Ich überlege, ob ich ihm dann in den Kopf schieße, dass er ja nicht wiederkommt

  2. crosa sagt:

    13… Respekt. Ich überlege gerade… im Mai waren es 8. Ich freu mich jedenfalls riesig über alle „übrig“ gebliebenen Blogs aus der Zeit. (Und warte sehnsüchtig darauf das blöde Fratzenbuch irgendwann untergehen zu sehen und immer noch zu bloggen….)

    1. hazamel sagt:

      Ja, die Bloggosphäre hat ziemlich unter Facebook gelitten.

      Haben wir am Wochenende selber gemerkt beim Umsonst&Draussen. Die letzten drei Jahre war der Juni dank der U&D-Blogbeiträge immer die Spitze in der Statistik. Dieses Jahr zuckt da gar nichts.
      Ralf vom Würzblog hat dann gestern auch gemeint, dass auf Facebook einfach ein totaler Bilderoverkill stattgefunden hat, so dass keiner mehr auf die Blogs zu schauen scheint.

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