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Ich versteh den Aufschrei um die Übernahme von Instagram durch Facebook nicht!

Auf den ersten Blick scheint sich für die User des Fotodienstes Instagram erstmal gar nichts zu ändern. Keine Zwangsanbindung an Facebook oder ähnlich Späße.

Scheinbar hat Facebook nur „mal eben“ eine Milliarde Dollar in Bargeld und Aktien über den Tisch wandern lassen um sich ein fähiges Entwicklerteam zu sichern.

Und sind wir doch mal alle tief in uns drin ganz ehrlich:

Wer würde nein sagen, wenn jemand kommt und

  • 760 Millionen Euro auf den Tisch legt um deine Idee verwenden zu dürfen
  • du einfach das weitermachst was du bisher machst
  • nur ohne unternehmerisches Risiko, weil jetzt jemand anderer den Kopf hinhalten will
  • und du auch noch ein, wahrscheinlichl gar nicht so kleines, monatliches Einkommen bekommst?

Ich glaube, da würde ich auch schwach werden. Obwohl… Nein, ich glaube nicht nur dass ich schwach werden würde, ich würde definitiv schwach werden.

Es ist ja auch nicht wie bei Gowalla, bei denen sie nur das Team übernehmen wollten und den Laden einfach dicht gemacht haben. Denn sind wir doch mal ehrlich: Während Instagram nach dem Release auf Android gerade einen Hype erlebt, war Gowalla schon vor der Übernahme durch Facebook ziemlich am Ende. Zumindest hat es aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis keinen mehr gestört dass Gowalla er zu Facebook gewandert ist und dann von der Bildfläche verschwunden ist.

Aber ich sehe schon die iPhone-Fanatiker zu Fackeln und Mistgabeln greifen 😉

Zweimal in einer Woche vom ehemaligen iOS-Liebling Instagram mit Anlauf vor’s Schienbein getreten zu bekommen tut schon weh.