Get connected!

Weil Fasching ist mal ein bisschen was seichtes und das dann gleich als Dreiteiler. Schreckliche Blog-Theorie auch noch. Also genau das Richtige für den von Kamellen und Alkohol schmerzenden Kopf.

Es gibt wahrscheinlich 1000 Tutorials, Guidelines und Bücher wie man ein guter und erfolgreicher Blogger wird. Nachdem ich neulich wieder einen Blick in so ein Buch geworfen habe, hat sich meine Einstellung zu dem Thema einmal mehr nicht geändert. Die meisten Tipps und Hinweise kann man getrost den Hasen füttern aus meiner Sicht. Mancher Anfänger wird sich das wahrscheinlich zu Herzen nehmen und hoffentlich aus anderen Gründen Erfolg mit seinem Blog haben.

Was trägt also, aus meiner Sicht, zum mehr oder weniger großen Erfolg des eigenen Blogs bei?

Ich habe keine Ahnung! Wenn ich es wüsste, würde ich es sicherlich anwenden. Ein Schlüssel dazu ist aber sicher Vernetzung.

Vor einiger Zeit hatte ich es mit Ralf vom Würzblog in der Straßenbahn davon:

Eigentlich müssten wir, als Würzburger Blogger, uns gegenseitig viel mehr Leser zuschustern. Allein schon damit dass wir einander viel mehr vernetzen und verlinken. Sehr schöne Idee: Menschen, die thematisch auf einer Wellenlänge liegen referenzieren sich gegenseitig.

Problem an der Idee: Trotz der langen Linkliste (übrigens habe ich beim Durchklicken noch die eine oder andere Leiche gefunden ;)) sind da, zumindest für meine Themenbereiche, eher weniger Referenzen zu finden. Und ich habe schon eine Themenauswahl wie mit der Schrotflinte ausgewählt. Teilzeit-Videospielblogger scheine ich in der Liste wohl der Einzige zu sein. Wer sich thematisch noch mehr spezialisiert, der blickt noch mehr in die Röhre.

Und auch wenn ich nicht von jedem die Kadenz meiner Bloggertätigkeit erwarte, auf Blogs, die das letzte Mal irgendwann Mitte letzten Jahres was gepostet haben, brauche ich auch eher nicht verlinken.

So bleiben also die „üblichen Verdächtigen“ in der Liste der local Heroes übrig: Die Fraktion, die man eh Mittwochs beim Stammtisch trifft oder spätestens vierteljährlich beim Bloggertreffen. Und das ist ja grad mal eine Hand voll. Kein Wunder, dass niemand mehr für die Bilder meldet 😉

Schade eigentlich, denn das Netz lebt ja schließlich vom vernetzen. Und warum damit nicht vor der eigenen Haustüre anfangen?