10 Dinge + X Dinge, die einen erfolgreichen Blogger ausmachen

Über einen Tweet von Frau Buchgeflüster bin ich auf einen ganz interessanten Artikel von OnlineLupe aufmerksam geworden

10 Dinge, die gute und erfolgreiche Blogger ausmachen

Hört sich an wie ein Kochrezept wie man auf einen Schlag als Newbie ganz viele neue Leser bekommt und mit seinem Blog schnell berühmt wird. Nach dem Durchlesen kann ich vielen Punkten so im Großen und Ganzen zustimmen, was den Autor angeht. Ich denke auch, dass ich wohl alle 10 Punkte locker erfülle, aber es fehlt mir doch ein bisschen was.

Zum einen ist es wohl Definitionssache was ein „erfolgreicher“ Blogger ist.

Woran macht man das fest? Anzahl der Leser? Stammleser? Kommentatoren? Seitenzugriffe? Pagerank? Flattr-Revenue im Monat?

Wenn es danach geht, bin ich wohl schon mal kein erfolgreicher Blogger. Zumindest nicht, wenn man sich die Rockstars der Würzburger Bloggerszene ansieht… Meine Zugriffszahlen an guten Tagen sind grad mal so gut wie die der Damen und Herren an (sehr) schlechten Tagen. Ja, da kann man schon mal in tiefe Depression verfallen.

Was mir in jedem Fall in der Aufzählung fehlt sind aus meiner Sicht zwei Punkte. Einer davon wird sogar im verlinkten Artikel erwähnt und ist aus meiner Sicht und Erfahrung gar nicht mal so unerheblich.

11. Ein Arsch voll Glück!

Man muss als Blogger aus meiner Erfahrung einfach Glück haben und zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Nerv treffen. Dazu gehört auch das Glück genau in dem Moment das richtige Thema zu haben.

Denn,

12. Ein Thema!

ist einfacher an den Leser zu bringen als ein Gemischtwarenladen der Wunderlichkeiten wie ich ihn hier pflege. Ich lebe, mittlerweile, ganz gut damit. Die Mischung der Leser hier macht es doch irgendwie aus und jeder pickt sich ein bisschen was raus was ihm gefällt. Würde ich das Buffet einschränken, würde der Eine oder Andere sicher nicht mehr vorbeikommen und wer weiß, ob ich neue Leser gewinnen würde. Ich könnte so schon sicher mehr bloggen, aber mittlerweile gibt es doch ein paar Tabu-Bereiche, die nicht betreten werden bzw. nichts zu suchen haben.

Nunja, am Ende finden ich doch wieder mit Onlinelupe zusammen:

Man sollte nicht primär für andere bloggen sondern für sich selber. Ich freue mich über jeden Zugriff, jeden Kommentar und jedes Mal wenn ich merke, dass ich einen neuen Leser bekommen habe. Und ja, mittlerweile auch über jeden Fan mehr auf Facebook.

In so fern ist es auch vollkommen unerheblich ob man ein erfolgreicher Blogger ist oder nicht.

Man selber ist eh sein treuester Fan und schärfster Kritiker!

Ein Kommentar

  1. Alexa sagt:

    🙂

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