Wenn der kleine Hunger kommt…

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Ein simples Spielprinzip ist toll!

Der Titel „Don’t starve“ sagt eigentlich schon alles aus was man wissen muss: Bloss nicht verhungern.

Also dann mal los:

Tag 1:

Die Welt ist ja mal total cool. Ich kann Beeren und Möhren sammeln. Hasen laufen vor mir weg. Ich baue mir aus Stöcken und steinen eine Axt und hacke einen Baum um. Hier gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.

Da wird es auch schon dunkel. Naja, was soll da schon groß pa…

Tag 1:

Okay, also das mit der Dunkelheit war jetzt doof. Ich sollte mir eine Fackel bauen. Ich sammel dann mal wieder vor mich hin, baue mir eine Fackel, damit ich nicht wieder im Dunkeln stehe. Besser noch: Ich mache mir ein Lagerfeuer. Mist, das geht ja nach der Hälfte der Nacht au…

Tag 1:

Wieder was gelernt. Feuer geht aus. Ich sollte also schnell genug ein neues machen bevor das alte ausgeht. Aber vorher wieder den das übliche Tag-Werk: Sammeln, bauen, sammeln… Es wird dunkel. Zeit für ein Feuerchen. Und noch ein Feuerchen. Und… hey, ich brauche ja eigentlich nur eines und kann Holzscheite nachschmeißen. Super, jetzt brennt das Feuer den halben Tag.

Tag 2:

Tiere gibt es hier auch: Glühwürmchen und Vögel von denen ich nicht Recht weiß wie ich sie fangen soll und Hasen, die ich mit der tollen Falle fangen kann aber nicht weiß wie ich das Karnickel tot bekomme. Na gut. Es gibt ja auch noch die wilden Tiere… Spinnen zum Beispiel. Die sind ja ganz pu…

Tag 1:

Memo an mich: Spinnen böse! Muss schneller hauen! Ansonsten: Täglich grüßt das Murmeltier. Ich entwickle langsam eine gewisse Routine und weiß mittlerweile auch wie ich die Felsen kaputt bekomme. Mal sehen was ich noch so rausfinde.

Tag 4:

Ich gehe jetzt nochmal Spinnen töten… Und dieses Mal erfolgreich. Hmmm… Monsterfleisch. Genau das richtige nach der Möhren und Beeren-Diät… Fleiiiiiii…

Tag 1:

Again what learned. Scheinbar bin ich intolerant gegenüber Monsterfleisch. Oder rohem Monsterfleisch. Man weiß ja nie…

Tag 4:

Wieder Monsterfleisch und das schön von der Flamme küssen lassen. Das wird le…

Tag 1:

…bensverkürzend. Langsam habe ich die Nase voll. Monsterfleisch ist also immer böse. Ich kümmere mich in diesem Leben dann mal lieber um die Forschung und Ackerbau. Wo die Beefalos wohnen habe ich ja schon ein paar Mal gesehen… Jetzt heißt es deren Kacka aufsammeln und im Rucksack ins Camp schleppen.

Tag 5:

Überraschenderweise lebe ich noch. NOCH! Ich bin gespannt wie lange das noch anhält. Und ich habe einen Speer. Und einen Strohhut… Modisches Accessoire, aber mehr auch nicht.

Tag 9:

Oh, neue nachtaktive Tiere. Wölfe… aber ich habe ja ein Feu…

Tag 1:

Schnauze voll. Ich probiere jetzt den neuen Charakter, den ich freigeschaltet habe!

Das kann es ja nicht sein.

Tag 4:

Ich brat mir jetzt wieder Monsterfleiiiiiin! Nicht esse… Moment? Warum lebe ich noch? Mist. Scheinbar kann der Kerl nur kein Monsterfleisch ab, aber dafür wächst ihm ein Bart… Fragen über Fragen. Ich wette Robinson hatte nicht so zu kämpfen auf seiner Insel.

Ganz ehrlich: Ich bin jetzt schon zirka 1000. Tode gestorben aber einen noch nie:

Ich bin verdammt nochmal noch nie verhungert!

Wenn das nicht mal die Irreführung des Jahres ist!

So und jetzt gehe ich einen Beefalo rasieren!

Weil ich es kann!