Schalten Sie beim Fahren immer das Hirn aus #MindyGames

on

Man nehme

  • Ein bisschen GTA
  • Ein bisschen Carmageddon
  • Ein Hauch Have A Nice Day
  • und eine Zombie-Invasion

stecke das ganze in den Mixer und schaue was dabei rauskommt. Es ist nicht etwa ein Cocktail namens Zombie, sondern das Spiel Zombie Driver, dass ich auf diesem Blog ja schonmal kurz verwähnt hatte.

Hirnfrei geht es im wahrsten Sinne des Wortes zu. Denn neben dem Story-Modus gibt es noch einen Slaughter- und einen Turnier-Modus.

Aber zunächst Mal zum Story-Modus, der den Titel „Story“ nur irgendwo ganz am Rande verdient.

Die Regierung hat gepfuscht, viele Menschen (und Hunde) haben den Verstand verloren und wollen nur noch eines: BRAIIIIIIINS!!! Der Spieler ist, Überraschung! Überraschung!, der letzte einsame Überlebende und er hat ein Auto. Damit geht es in jeder Mission (außer der Letzten) nach dem folgenden Schema ab:

  • Fahre von Basis vor Ablauf der Zeit zu markiertem Haus
  • Überfahre und töte alle Zombies vor dem Haus
  • Lade die Überlebenden in dein Auto
  • Fahre zurück zur Basis und entlade alle Passagiere
  • …ODER erledige noch die optionale Aufgabe an Punkt X (Auch hier wieder: Fahre und schieße/brenne alles nieder was sich bewegt)

Das einsammeln der Opfer dient eigentlich nur rudimentär der Story. Mal sind es Wissenschaftler, dann wieder Eisenbahner oder Soldaten. Für erfolgreiche Missionsziele gibt es dann Geld oder Waffen oder Fahrzeuge oder ein bisschen was von allem.

Gespielt wird das ganze im GTA-Stil aus der Vogelperspektive. Wahrscheinlich sind die Ähnlichkeiten „rein zufällig“ 😉 Wie ich schon habe anklingen lassen, gibt es Zombies aller Couleur: Kleine Zombies, werfende Zombies, Zombiehunde, dicke Zombies und Stinker, die bei Kontakt oder nahem vorbeifahren explodieren und alles mit sich nehmen… Macht man zu oft Bekanntschaft mit solch einem Gefährten, dann sieht das ganze eher so aus

Aber auch dagegen ist ein Kraut gewachsen: Der fahrbare Untersatz kann gegen Geld aufgerüstet werden. Sei es nun ein Bus…

…oder der letzte High-Tech-Schlitten der Armee

Jeder hat so seine Vor- und Nachteile. Und genau diese Vor- und Nachteile kommen auch in den anderen Modi zum tragen.

Da wäre zum einen der Turnier-Modus bei dem man gegen andere Fahrer antritt um Punkte (und Geld) zu sammeln. Mal gilt es als erster die Zielflagge zu sehen, dann wieder am längsten mit einer Bombe an Bord zu überleben (Witze von wegen „unter 50 Meilen“ spare ich mir hier…) oder am meisten Mitfahrern den Gar auszumachen. Am Ende siegt, wer die meisten Punkte hat. Wie bei jeder Rennserie eben auch.

Am meisten Laune hat mir persönlich aber der Slaughter-Modus gemacht.

  • Eine Karte
  • Ein Auto
  • …und viele viele Zombies!

Das geht dann so lange wie das Auto durchhält. Von Runde zu Runde werden es mehr und schwerere Zombies. Upgrades, wie man sie vorher kaufen konnte, spawnen jetzt auf der Karte und können eingesammelt werden. Was hier den Suchtfaktor ausmacht sind zwei Dinge:

Zum einen läuft der Countdown zur eigenen Bestleistung mit und zum anderen gibt es Medallien für das erreichen bestimmter Punktegrenzen. Und mit dem Medallien verknüpft natürlich Achievments.

Dass ich schon 9 Stunden in diesem Spiel verbraten habe dürfte zeigen, wie süchtigmachend das ganze ist. Besonders eben der Slaughter-Modus!

9 € bei Steam sind eine ganz schöne Ecke, aber ich hatte, wieder mal, Glück, dass es das Spiel in einem Action-Bundle gab zu einem vernünftigen Preis. Wem GTA damals gefallen hat, der wird hier seine wahre Freude haben.

In diesem Sinne: Hirn aus am Steuer!