„Look, I bought that book…“

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Im Grunde ist der Ralf Schuld, dass ich mich endlich mal aufgerafft habe.

Die Sache, anderen zu zeigen, was man gerade für ein tolle Buch hat und den Link dann über gängige Medien zu verteilen hat schon was für sich.

Berufsbedingt bin ich aber ein fauler Mensch. Ich möchte das also am liebsten mit minimalem Aufwand erledigen können.

In dem Zusammenhang habe ich mich dann mal dran gesetzt und eine native Android-App zusammengeschrieben, die folgendes macht oder kann:

  • Aus der 13stelligen ISBN einen Link zu einer der Buchhandlungen erstellen, die in der Liste sind
  • Per Kommunikation mit dem ZXing-Barcodescanner die ISBN auch per Kamera erfassen können
  • Mit einem „Klick“ zur Shop-Seite eines zufällig gewählten Anbieters gelangen
  • Einen Share-Button aufrufen, der diesen Link als Text an eine installierte App weiterleitet

Dazu musste ich dann leider die Grundidee und die Links des WordPress-Plugins in Java transferieren, weil, wie ich am eigentlich Ziel noch einen Shortener zu nutzen gemerkt habe, seit Android 4.0 Http-Requests als üble Performance-Killer eingestuft werden und über einen asynchronen Task behandelt werden müssen. Das System des asyncTask habe ich noch nicht ganz durchdrungen. Vor allem nicht, wie ich mein Ergebnis wieder zurückbekomme um es dahin zu bekommen wo ich es haben will.

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Für Quick’n’Dirty bin ich aber erstmal ganz glücklich damit. Auch wenn es (noch) nicht wirklich hübsch aussieht und ich noch das eine oder andere Feature haben will.

Es wird wohl also erstmal nur eine ausgewählte Beta geben.

Und auch die erst nachdem ich mich nochmal um so Feinheiten wie die Package-Struktur gekümmert habe.

Das Ende vom Lied ist auf jeden Fall, dass Androidprogrammierung nativ gar nicht so schlimm ist. Ärgerlich ist nur, dass einem solche Sachen wie die asyncTask erst zur Laufzeit mitgeteilt werden und nicht schon bei der Programmierung. Und selbst da ist die Fehlermeldung eher kryptisch als selbsterklärend.

Ich werde wohl noch den einen oder anderen Abend auf dem Sofa damit verbringen, das Ding hübscher zu machen.

Hübscher wäre es ja auch, wenn ich nicht nur über die ISBN arbeiten könnte, sondern auch direkt nach dem Titel suchen könnte. Dafür müsste man mich aber in die Schnittstelle der Suche im Shop einweihen. Und ich glaube nicht, dass das passieren wird 😉

Ebenso unschön ist bisher, dass ich nicht verifizieren kann, ob es den Eintrag in der gewählten Buchhandlung auch wirklich gibt. Auch dafür müsste ich wahrscheinlich die Schnittstelle zur Suche befeuern.

So werde ich mich jetzt erstmal darauf beschränken, die App hübscher zu machen.