It’s a One

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Jetzt ist es also raus.

Die neue Xbox hört nicht auf den Name 720 sondern heißt nur noch Xbox One.

One weil dieser Designklotz im Format eines VHS-Videorekorders zukünftig “The One” im Wohnzimmer sein soll, die alles verbindet:

  • Internet
  • TV
  • und natürlich Gaming

Damit es schön intuitiv ist, gibt’s die Kinect-Bar scheinbar gleich dazu, damit uns das gute Stück auf Wort und Geste folgt.

XBox! Go home!

war vielleicht nicht der genialste Schachzug um zu zeigen wie man auf den Homescreen zurück kommt, aber er ist nunmal da und wahrscheinlich wird sich die halbe Welt damit arrangieren.

Ebenso wie man sich an das “Hey Glass,…” oder “Siri…” gewöhnt hat.

Alles in einem also. Zugegeben, es hat schon schick ausgesehen wie man per Sprachsteuerung zwischen den Programmen wechseln kann. Wobei es im deutschen wahrscheinlich nur halb so cool ist, wenn man auf dem Sofa statt “Xbox! HBO – CBS…” eher ein gemurmeltes “Äcksbox… hässischer rundfungk” zwischen den Zähnen rausschiebt.

Man scheint bei all dem coolen Schnickschnack auch die Gamer nicht vergessen zu haben. Wobei ich auch sehr lachen musste, als gerade EA als Premium-Partner für innovative Spielkonzepte vorgestellt wurde und das auch gleich mit den innovativen Marken Fifa, UFC, NBA und Madden bestätigte. Dass die alle ein Jahreszahl haben gehört da sicher zur Innovation. Optisch haben mich weder die EA-Spiele noch das Material zum neuen Forza vom Hocker gerissen. Live-Material war das nicht und zumindest bei Forza habe ich ähnliche Rendertrailer auch schon bei der Vorgängerin gesehen. Und Fifa… Naja, es sieht immer noch künstlich aus wie ein Fifa und nicht wie eine Liveübertragung. Aber vielleicht war das Material auch schlecht gewählt.

Wohl auch ein Grund, warum ich ausgemacht habe und den Livestream nicht ganz gesehen habe. Den Kommentaren in der Fachpresse zufolge habe ich auch nicht viel verpasst.

Außer der Ankündigung, dass Spiele zukünftig an den Account gebunden werden über eine eindeutige ID und ohne Installation nichts mehr geht. Gegen einen geringen Unkostenbeitrag lassen sich die Spiele dann weitergeben. Bei neuen der Neupreis. Ein Ausleihen vom Kumpel ist also nicht mehr. Immerhin ist man dieses Mal gleich so ehrlich, dass man sagt man werde die alten Spiele nicht mehr unterstützen. Meine 360 wird mir also aus gleich mehreren Gründen noch ein bisschen erhalten bleiben.

Ob und wie weit sich die One vor der PS4 platziert kann ich nur schlecht einschätzen. Zumindest gab es aber eine Konsole zu sehen und nicht nur den Controller.

Ich habe aber nach dieser Vorstellung nicht das Gefühl, dass ich unbedingt eine haben muss, auch wenn der TV-Schnickschnack toll aussieht. Dumm nur dass man für Pay-TV hierzulande eben eine SmartCard braucht oder IP-TV. Mit ersterem habe ich jetzt schon so meine Erfahrung über CI+-Module im Fernseher gemacht und die waren eher weniger toll.

Mal sehen was sich da bis Ende des Jahres noch tut und was man auf der E3 zu sehen bekommt.

Aber bis jetzt ist es erstmal ne öde Geschichte.