It’s a crap!

Es gibt Tage, an denen klappt (gefühlt) gar nichts.

Man zieht bei schönstem Wetter los, hat massenhaft tolle Motive vor dem Auge, aber es will einfach nicht klappen mit dem Augenblick einfangen.

Vielleicht weil die innere Ruhe fehlt, vielleicht weil man ein bisschen mit der Technik hadert und sich selber als Vorgabe gesetzt hat, eben nur dieses eine Objektiv zu nutzen, vielleicht aber auch weil es einfach alles nur eingebildet ist.

Man geht mit dem Gefühl nach Hause, dass man doch vielleicht ein paar akzeptable Bilder gemacht hat, aber dann doch gerne irgendwie was anderes gemacht hätte. Der fade Geschmack von Resignation, Frustration und Depression über das eigene Schaffen macht sich breit.

Ich hasse solche Tage, die einem ein bisschen den Spaß an der Sache rauben. Tage an denen man dann auch mal gerne an sich selbst zweifelt und die Stimmen der Kritiker nur umso lauter im Ohr hat.

Man möchte die Kamera einfach nur an den Nagel hängen.

Seltsamerweise ist es vielen Fotos dann so wie mit manchen edlen Getränken. Einfach mal liegen lassen…

Sei es nun aus Verzweiflung, weil sich nichts besseres gefunden hat oder dem nötigen (emotionalen) Abstand, aber ich habe nach einer Weile einen Teil solcher Bilder auch noch wieder schätzen gelernt.

Es bringt übrigens auch wenig, wenn dritte in diesem Moment die Bilder loben:

Das Verhältnis ist in dem Moment einfach gestört.

Da hilft auch keine Aufmunterung. Einfach grummeln lassen…