Falloutisiert

Nerd zu sein ist im realen Leben eine echte Herausforderung. Nicht nur, dass man teilweise exzessiv seine Umgebung nach gutem Leveldesign scannt, nein, es trifft einen auch meistens ziemlich unverhofft.

So erst vor ein paar Tagen wieder als ich auf einem befreundeten Sofa entspannte. Der entspannte Zocker gibt sich vollkommen atypisch gedruckter Fiktion hin. Keine Maus, keine Tastatur, kein Gamepad und kein Fadenkreuz. Nein, ein B-U-C-H. Nicht mal ein Videospiel-relvantes sondern ganz allein mit Jack Reacher.

Soweit wäre das ganze ja noch nicht erwähnenswert… Wenn nicht nebenbei der Soundtrack zu „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gelaufen wäre. Herr Reacher, das Sofa und auch die Mitleserin waren in diesem Moment vollkommen egal geworden. Der Nerd war weg… Weit weg. In Washington oder New Vegas. Auf der Suche nach dem Radio, aus dem dieses Lied in die postapokalyptische Welt 50er-Jahre-Welt von Fallout düdelt.

Zocker halt…

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4 Comments

  1. Ohja. Beim Weihnachtsshopping düdelte auf einmal Frank Sinatra und das kann nur eine Sache bedeuten: irgendwo sind Mobs! Ist wie neulich Abends beim Spaziergang mit Hund … da stand ne Hütte mitten auf dem Feld und es brannte schwach Licht drin … sidesteps, sidesteps, sidesteps … Hund auf Begleiteroption „passiv“ stellen und ach scheisse, ist ja echt.

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