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Irgendwie ist es doch überall gleich:

Man schaut sich die eigene Umgebung nur an, wenn Besuch kommt. Selber käme man, für sich, nie auf die Idee, sich bestimmte Sehenswürdigekeiten direkt vor der Nase anzuschauen. Gar nicht mal, weil man keine Zeit hat, sondern viel öfter weil einfach der Antrieb und die Motiviation fehlt etwas zu unternehmen.

Man ist nach einer langen Woche einfach froh mal die Füße hochlegen zu können und nichts tun zu müssen.

Sehenswürdigkeiten direkt sind es eigentlich nicht, aber ich hab da auch so eine kleine geistige Liste von Dingen, die man mal wieder machen könnte.

Zum Beispiel im Uni Café mal wieder einen Burger essen gehen und danach das Gefühl haben, dass man nur noch nach Hause rollen möchte, weil die Augen größer waren als der Magen.

Oder mal wieder gut mexikanisch Essen zu gehen, statt die Burritos immer nur zu Hause im Ofen zu machen.

Ein Frühstück im Brückenbäck, bei dem man sich dann ja aber zwingen müsste früh aufzustehen.

Besonders übel wäre das wohl, wenn man erst im Tscharlies versackt ist um dann in der Escobar gegenüber endgültig abzustürzen.

Aber so gestärkt könnte man auch endlich mal den Weg zum Bismarck-Turm finden und die Aussicht über die Stadt genießen…

Sollte man mal wieder tun… wenn sich das eigene Sofa nicht wie ein schwarzes Loch verhalten würde.