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Thor in 300 Worten

Thor war toll!

…hätte das Prädikat 3D aber, wie so viele Filme, wirklich nicht gebraucht. Trotzdem hat Kenneth Branagh es wunderbar hinbekommen eine sehr schöne Comic-Verfilmung mit viel Witz abzuliefern. Kein durchgehendes Action-Feuerwerk, keine überladene Story, die auf Krampf versucht möglichst viele Teile aus verschiedenen Storylines zu vereinen und kein erhobener Zeigefinger, wie schlecht die Menschheit doch ist.

Mir hat der Film auf jeden Fall sehr gut gefallen, auch wenn man ihn wahrscheinlich unter zwei Voraussetzungen schauen sollte: Man sollte schon Mal was von nordischer Mythologie gehört haben und auch ein paar Figuren aus dem Marvel-Universum kennen, da sonst das eine oder andere an einem vorbeigeht.

Neben all dem was gut gelungen ist, gab es aber leider auch ein bisschen Schatten unter der Sonne New Mexicos. Wahrscheinlich weil Thor unter einer Prämisse gedreht wurde: Einleitung für DEN Marvel-Film schlechthin: The Avengers.

Skuril wird es beim Heldquartett um Thor, auch wenn die Figuren nunmal aus dem Marvel-Universum stammen:
Xena, Jackie Chan, Robin Hood, wie es die SHIELD-Agenten so schön zusammenfassen, und Volstagg, bei dem ich von Anfang an das innere Bedürfnis hatte ihn Gimli zu nennen und dann noch mehr verwundert war als die anderen den „Zwerg“ auch noch im entscheidenden Kampf geworfen haben. Heimdall, als nordischer Götterwächter, is entweder zu lange in der Sonne gewesen oder hat Vorfahren vom schwarzen Kontinent.

Natalie Portman war nicht sonderlich überfordert mit der Figur der Jane Foster und bleibt, leider auch, sehr blass was ihren Charakter angeht. Und ja, es ist wirklich der schlechteste Filmkuss dieses Jahres! ;)

Ansonsten, sehr gelungener Film, wenn man sich von den paar losen Erklärungenden, die in einem großen Universum wie Marvel eben vorkommen, nicht stören lässt.

Und eines sollte für jeden Marvel-Film-Kucker eh normal sein: Sitzen bleiben bis nach dem Abspann!

Für Frauen: Chris Hemsworth, oben ohne, in 3D!

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