Schreibtischkatze

Schreibtischkatze

Snips und ich arbeiten jetzt schon wieder eine ganze Weile zusammen im Home Office. Die letzten Wochen war es weniger „zusammen“ arbeiten als viel mehr dass ich arbeite und sie schnarchend auf dem Bett oder dem Sessel liegt. Aber wie das so mit unserer Katze ist: Sie hat Mutschübe und probiert neue Dinge aus. Oder erobert die Wohnung.

Einer der Mutschübe war vor ein paar Wochen, dass sie unvermittelt bei mir im Zimmer auftaucht, sich neben mich setzt und anmaunzt. Oder das macht, was bei ihr als maunzen durchgeht. Klares Zeichen, dass sie jetzt auf den Schreibtisch will. Auf Grund des gesetzten Alters unserer Dame, ist ein Sprung nicht drin. Zumindest nicht vom Boden. Über den Schreibtischstuhl würde schon gehen, aber da sitze ich normal. Was nicht heißt, dass Madame nicht gerne mal unfreiwillig Karussell fährt. Problem war dann aber immer der Weg nach unten. Ein paar Kilo mehr, hoch und eben nicht mehr ganz die jüngste Katze. Also gab es den Katzenlift nach unten. Natürlich nicht ohne Protest. Man ist ja nicht alt und hätte das auch so geschafft.

Wir haben trotzdem Treppen angeschafft. Hauptsächlich aus dem Grund, dass Snips nicht runterspringt. Aber was runter geht, geht natürlich auch rauf. Also habe ich jetzt eine Treppen neben dem Schreibtisch stehen. Man fragt noch ob man hoch darf, aber man nutzt sie fleißig. Am liebsten während oder direkt vor Videokonferenzen. Keine Ahnung, wie sie das rausbekommt, aber sie ist da sehr pünktlich.

Videokonferenzkatze

Jegliche Versuche das mit Handtüchern zu kanalisieren und den Liegeplatz zu bestimmen, sind bisher fehlgeschlagen. Sie liegt einfach gerne mittig auf dem Schreibtisch. Je wichtiger die Sitzung, desto lieber nimmt die Katze teil. So kennen sie jetzt die Teilnehmer des Arbeitskreises „Digitale Transformation im Personalwesen“ und der Spitzenverband der Krankenkassen. Katze hat es voll drauf. Und macht auch keine Gefangenen.

Sitzstreik auf dem Laptop

Mein Maileingang wird regelmäßig umsortiert, umformatiert und durchsucht. Zuletzt nach „wwwwwwwwwwwwwwww“ weil man auf der Taste stehen geblieben ist. Meistens ist es eh nur ein Kurzbesuch. Wenn es 10 Minuten sind, dann ist es schon lange.

Durch meine Urlaub ist das heute das erste Mal ausgefallen. Fand Madame nicht gut. Man kam nicht aufs Sofa, so dringend war das Bedürfnis nach kuscheln nicht, aber kaum hatte ich mich an den Rechner gesetzt und den Controller in die Hand genommen, bekam ich den üblichen Besuch. Allerdings hatte sie wohl nicht vor so schnell wieder zu gehen…

Schlummerkatz

Kein Catloaf dieses Mal, sondern man kippte auf die Seite und machte die Schlummerkatze. Einfach eingepennt, während ich zocke. Allerdings hat man das Geschehen auf dem Bildschirm genau im Auge behalten. Scrollen ist toll. Und man schaut auch zwischendurch fasziniert zu, wie die digitale Welt an einem vorbeirauscht.

Gamerkatze

Zumindest so lange, bis man den Kopf einfach wieder ablegt und genüsslich in meine Schreibtischunterlage schnarcht. So wurden auf den üblichen 10 Minuten dann fast eine Stunde. Auch wenn sie schon fast fünf Monate bei uns wohnt, sie ist immer noch dabei sich die Wohnung zu erobern und neue Dinge auszuprobieren. Ich will gar nicht wissen, was Snips noch für uns auf Lager hat.

Aber wir können echt happy sein mit unserer Dame im gesetzten Alter. Die wilden Tage hat sie hinter sich und wir brauchen uns über Klettertouren und Sprungattacken keine Gedanken mehr machen. Zoomies haben wir auch schon lange keine mehr gehabt, also scheint man wohl gut ausgelastet zu sein. Mal sehen wann sie mich dann beim zocken in die Tasche steckt. Es kann nicht mehr lange dauern…

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