Reden wir über Hamburg… Tag 1

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Okay, reden wir also über Hamburg.

Besser gesagt über vier Tage Urlaub in Hamburg, die ich Blog-wirksam ein bisschen strecken werde. Vor allem weil ich erstmal noch Bilder auswählen muss. Und für den ersten Tag geht das ziemlich schnell.

Die Grunderkenntnisse des ersten (halben) Tages in Hamburg waren folgende:

  • Hamburg ist gar nicht so groß. Zumindest der Teil nicht, den man touristisch wahrscheinlich unbedingt gesehen haben sollte
  • Der Games Workshop-Laden in den Collonaden ist echt sehr hübsch
  • Wenn man an der Rezeption nach Wünschen für das Zimmer gefragt wird, sagt man „So weit wie möglich weg vom Fahrstuhl“
  • In Hamburg ist man freundlich

Aber von Anfang an. Wir haben uns also vier Tage in Hamburg gegönnt. Und der fing schon damit an, dass man aus dem Zug am Dammtor mehr oder weniger in die Lobby unseres Hotels fallen konnte. Und, was genauso schön war, man in nicht mal zehn Minuten zu Fuß schon am Jungfernstieg war. Die Orientierung aus unserem Hotelzimmer im 19. Stock hatte zwar sowas schon vermuten lassen, aber manchmal täuscht die Perspektive auch.

Auf dem Programm stand für den halben Tag dann also nichts besonderes: Jungfernstieg, Rathaus, ein bisschen Innenstadt… Dass wir am Ende noch in der Speicherstadt gelandet sind, lag daran, dass man vom Rathaus über die Mönckebergstraße und das Kontorviertel eigentlich gleich in der Speicherstadt ist. Irgendwie hatte ich mir das zwar alles größer vorgestellt, aber nun gut. Ich finde das immer ganz gut, wenn man alles sehr leicht erlaufen kann statt ständig in U- und S-Bahn zu sitzen. Bei meinem letzten Gewaltmarsch im Juni durch Berlin habe ich eindeutig weniger zu sehen bekommen als in den paar Stunden Hamburg. Am Ende des Tages hatte wir also viel gesehen und nicht einmal unsere Hamburg-Card gebraucht.

Wettertechnisch hat sich Hamburg am ersten Tag nicht von seiner unfreundlichen, aber doch Niesel-Nebel-bedeckten Seite gezeigt. Laut dem Barkassen-Kapitän vom Dienstag, der einzige Tag mit schlechtem Wetter im ganzen Jahr. Na wir haben aber auch ein Glück…

Weniger Glück hatten wir mit unserem ersten Zimmer im Radisson. Die Aussicht konnte dann doch leider dauerhaft nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Zimmer eine Durchgangstüre ins Nachbarzimmer hatte und das Paar dort eine kleinen Disput und dass sich unser Zimmer mit drei der fünf Lifte eine Wand geteilt hat. Letzteres war auch das größere Problem… Wenn um halb 12 die meisten von ihren abendlichen Ausflügen nach Hause kommen und um halb sieben die ersten Auschecken bzw. zum Frühstück fahren, dann ist die Nacht schon recht kurz. Wer das geplant hat, der hat scheinbar irgendwo geschlafen. Aber sicher nicht in diesem Zimmer…

Kommen wir deshalb lieber zu den Bildern vom ersten Tag: