Neues von der Werft

Es soll ja durchaus noch vorkommen, dass ich mich mal nicht mit Basketball beschäftige.

Ich weiß gar nicht, ob ich es hier schon erwähnt habe, aber ich habe in meinem Urlaub den großen Fehler gemacht endgültig Games Workshop anheim zu fallen.

In der Folge habe ich mehrfach Plünderungen des Farbregals beim Hermkes durchgeführt, kenne mich jetzt mit Trockenbürsten und Sprühgrundieren aus und weiß, dass nicht die Anzahl der Haare an einem Pinsel zählen.

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Okay, streichen wir das letzte, das ist irgendwie etwas zweideutig.

Aber zurück zu Thema.

Mein Schreibtisch hat sich seit Wochen in eine Werft verwandelt auf der Schiffe, Inseln und allerlei Spielmaterial für Dreadfleet entsteht. Dreadfleet ist ein abgeschlossenes Warhammer Fantasy Szenario. Sozusagen Fluch der Karibik-Tabletop mit Untoten.

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Tabletop deshalb, weil man das ganze auf dem Tisch spielt. Wobei der Tisch erst noch gefunden werden muss, auf dem das 1,10m x 1,60m große Spielfeld Platz hat. Einschränken ist übrigens nicht. Platzprobleme sind aber bei Games Workshop keine Seltenheit. Ich erinnere mich an Space Hulk-Runden mit einem Freund wo der, zugegeben große, Esstisch schon nach dem zweiten Szenario an seine Grenzen gestoßen ist.

Aber bevor ich mir über solche Dinge Gedanken machen muss, gilt es erstmal all das Material aus seinen Gussrahmen zu befreien und in bunte Spielelemente zu verwandeln. 😉

Fertig sind bereits alle großen Inseln, der Abstandsmesser, der Winkelmesser, der Wind- und Strudelmarker, die Heldenhammer, das Zwergendampfschiff mit dem Zeppelin und der Drache der Hochelfen, der genau wie der Zeppelin eine Unterstützungseinheit ist.

Was noch fehlt, sind die restlichen 8 Schiffe, ein bisschen was für den Schiffsfriedhof, Seemonster und -geister und die Schatzmarker. Und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.

Zur „Entspannung“ habe ich mir vor ein paar Wochen erstmal einen Dreadnought von Warhammer 40k gegönnt. Falls mir der Kleinkram zu viel wird.

Aber der Winter ist ja lang…

2 Kommentare

  1. Madse sagt:

    Beeindruckend! Falls ich jemals den Arsch hochbekomme und meine FoW-Armee bemale, sollte es wenigstens halb so gut aussehen…

    1. hazamel sagt:

      Im Grunde ist das ganz simple Effekthascherei, deren Kern darin besteht, mehrere Farbschichten nacheinander aufzutragen mit unterschiedlich viel Druck und unterschiedlich viel Farbe.
      Es ist schon krass wie viel Unterschied ein bisschen Trockenbürsten mit einer hellen Farbe ausmacht

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