Zu viel des Guten!

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Es gibt Tage, an denen man sich fragt, warum man überhaupt aufgestanden ist.

Zum Beispiel heute….

Klar, ich hätte ne Stunde länger schlafen können, wenn ich nicht erst kurz vor dem Aufwachen die endgültige Schlafposition gefunden hätte.
Und ich hätte auch problemlos im ICE von Würzburg nach Nürnberg noch ne Stunde schlafen können… Hätte ich… Wenn die Frau gegenüber von mir nicht die ganze Stunde (!) am Handy mit einer Freundin ausdiskutiert hätte, was sie in München noch alles für Hochzeit organisieren muss… Und weil Mono langweilig ist, gabs Stereo dazu einen Anwalt aus Mönchengladbach, der auf dem Weg zum Flughafen nach Dubai erstmal noch für seinen Klienten klären musste warum sein Versicherungsschutz erloschen sei und ihm das Straßenverkehrsamt das Auto stillgelegt hat.
Und, wir sind ja modern: Dolby (oder besser Doldi!) Surround: Frau Exrem-Wichtig telefonierte erst lautstark mit DSF, dann mit „Euro“ und dann mit ihrem Büro und verteilte Anweisungen dass sie erst mit DSF und dann mit „Euro“ einen Termin haben wolle. Soooo viel Spaß!
Gut… wenig ausgeschlafen in Nürnberg angekommen und erstmal verwirrt einen Fahrkarten-Automat, oder auch nur einen Fahrplan für die U-Bahn gesucht… 4 Linien und so wenig Informationen… Ausgestiegen aus der U-Bahn und dann erstmal Planlos durch die Führter Straße geirrt… So viel grüner IT-Dienstleister aber keine korrekte Straßenbezeichnung die auf der Einladung zur Sitzung stand…. Tolle Wolle!

Gut… die Sitzung war alles andere als spannend… das Gefühl, dass sich keiner den Text durchgelesen hat, hat mich die ganze Zeit nicht losgelassen. Es ging dann langsam auf 16 Uhr zu, eigentlich das geplante Ende der Veranstaltung und genug Zeit um meinen Plan&Spar-Zug um 16:32 zu erreichen.
Von wegen…. 17:00 Uhr und viele Abschweifungen später endlich Schluß!
Ab zum Bahnhof an den Service-Point: Wort mit vielen ö’s „Tja, Pech… das Ticket ist nicht mehr gültig…“ Also, Neues kaufen und 1 Stunde später zu Hause.

Zu erfahren dass meine Freundin am Wochenende vielleicht nicht kommt war schon fast unbezahlbar.

Na gut… ein Highlight gabs dann noch: Dieses Buch im Zug auspacken, und als Lesezeichen einen PacMan mit Hörner haben unter dem steht „Killerpixel“. Mein Gegenüber hat etwas befremdet geschaut…