Würzburg – Neues aus der Pro-Witz

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Irgendjemand in Würzburg muss einen ausgeprägten Sinn für Humor haben. Derjenige sitzt wahrscheinlich im Straßenbauamt und entscheidet, wann mal wieder ein Maulwurf von der Leine gelassen wird. Oder er ist vom Umweltamt und versucht mal wieder die Autofreie Stadt durchzubekommen.

Neuester Coup: Bauarbeiten auf der Konrad-Adenauer-Brücke. Und zwar der Gestalt, dass man „mal eben“ von mehr oder weniger vier Spuren auf zwei verengt. Ist ja auch noch nicht soooo lange her dass man den Maulwurfshaufen an der s.Oliver-Arena grad erst zugekippt hat. Und es wäre sicher auch zu viel verlangt gewesen, das ganze auf einmal zu machen.

Aber sei es wie es sei… Jetzt steht man Richtung Heidingsfeld eben zweimal auf der B19. Erst vor der Baustelle an der Brücke über die Erthalstraße und danach darf man sich im Anschluss gleich für die eben beschrieben Baustelle anstellen.

Richtig lustig wird es dann erst wenn die A3 auch noch zu ist und Gott und die Welt über die B19 ausweichen will.

Übrigens ist ausweichen auch keine brauchbare Idee… Immerhin buddelt man ja jetzt auch in der Randerackerer Straße und die Umgestaltung des Platzes vor der Adalberokirche ist ja auch immer noch in vollem Gange.

Ich freu mich irgendwie schon auf Pfingsten… Immerhin wird dann auch noch der Berliner Ring dicht gemacht um die Fahrbahn zu erneuern. Spätestens dann kann man der Stadt verkehrstechnisch den Kopfschuss verpassen. Denn Zusammen mit der Sperrung des Zeller Bocks hat man dann endgültig alle wichtigen Knotenpunkte besetzt und nachhaltig blockiert.

Und da sag nochmal einer Würzburg wäre keiner Provinz. Mittlerweile werden die Zustände nicht nur ärgerlich sondern schon lebensgefährlich. So gesehen dass nicht mal mehr der Rettungswagen Richtung Heidingsfeld durchkommt. Kreuzung an der Erthalstraße: verstopft, Rückstau über die Kantstraße auf die B19, welche, wie beschrieben, auch verstopft ist. Also, wer nen Rettungswagen ruft, sollte sich vorher überlegen, wann er den braucht 😉

Wenn das so weitergeht, geh dann besser zu Fuß!

2 Kommentare

  1. Madse sagt:

    Da koennte man ja fast dazu uebergehen, den stehenden Autofahrern allerhand Tand/Nahrung/Alkohol/Wurfgeschosse zu verkaufen…

  2. Andreas sagt:

    Wsa das Umweltamt aber wissen sollte ist, dass Autos im Stau mehr CO2 produzieren als fließender Verkehr.

    Aber anlässlich der neuen Baustellen auf der B19 (natürlich an den zentralen Stellen Rottendorfer Straße und Greinberg) gehe ich nicht davon aus, dass sich jemand an dieser Kentniss stört.

    Meiner Meinung nach sind aber die Baustellen nicht das zentrale Problem, sondern vielmehr das fehlende durchgängige Verkehrskonzept. In anderen Städten nimmt man dann eben eine wenig belastete Ausweichroute und in Würzburg gibt es diese nicht.

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