Wochenende

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Also wenn ich mich das Wochenende vorher beschwert habe, dass mir die Decke auf den Kopf fällt am dritten Tag des verlängerten Wochenendes, so war das dieses Wochenende das genaue Gegenteil.

Freitag

Da für Samstagfrüh (6 Uhr) auf dem Plan stand, meinen Vater und seinen Vater mit dem Fahrrad nach Maloja zu bringen (also Fahrrad auf dem Dach mit dem Auto), damit die beiden dann in der nächsten Woche den Inntal-Radweg bis Passau fahren können, bin ich Freitagabend schon gen Heimat aufgebrochen.

Eigentlich wollte ich dann auch nur kurz bei einer Freundin auf einen Kaffee und einen kleinen Plausch vorbeischauen. Aus dem Kaffee wurde grillen und aus dem Plausch wurde ein gemütliches Sit-In (oder muss es sit-outside heißen?) von halb 7 bis kurz vor 10, als bei mir dann die Vernunft gesiegt hat, weil um 5 schon wieder die Nacht zu Ende sein sollte.

Trotzdem war es mal wieder umheimlich entspannd und sehr lustig mit ihr zu plauschen, zu lästern und zusammenzusitzen.

Samstag

Wie gesagt, 5 Uhr war die Nacht zu Ende und ab 6 waren wir unterwegs gen Süden. Erst unspektakulär die A7 runter bis nach Lindau, durch Bregenz ab in die Schweiz… und die Wolken und den Regen. Fantastisch, ich hatte innerlich schon mit den „tollen Bildern“ in den Alpen abgeschlossen. Aber zum Glück, auf für die zwei Radfahrer, ist es dann doch noch aufgerissen und spätestens beim Aufstieg zum Julierpass wurde ich dann mit fantastischem Panorama entlohnt. Zwar immer noch Wolkenverhangen aber trotzdem nicht minder gigantisch. Bilder davon gibt’s dann wahrscheinlich bei Flickr in den nächsten Tagen.

Am Malojapass hatte es dann zwar frische 14 Grad aber das Wetter hatte sich soweit stabilisiert dass ich es für fotografierbar eingestuft habe und das dann auch getan habe, nachdem ich die zwei Radler auf den Weg geschickt hatte.

Was dabei raus kam, war unter anderem, diese Panorama von Maloja über den Silser See.

Und eben, weil’s ja gleich um die Ecke war, das Panorama von St. Moritz

Da aber ja noch der Rückweg anstand habe ich mich nach einer Weile wieder auf den Weg zurück gen Heimat gemacht, unter anderem auch, weil ich noch einen Zwischenstopp in Chur einlegen wollte, wo ich aber, baustellenbedingt, die Ausfahrt verpasst habe und so, auch auf Grund des jetzt wieder weniger einladenden Wetters, nur noch nach Hause wollte. Ein paar Kilometer sind es ja dann doch. Das war dann auch der Grund dafür, weshalb ich den auch geplanten Zwischenstopp in Bregenz sausen ließ und den Bodensee so hinter mir lies.

16 Stunden nach der Abfahrt war ich dann auch wieder in der Heimat.

Eckdaten:

  • 1150 km
  • 13 Stunden Fahrzeit
  • 170 Bilder
  • Zweieinhalb Stunden Maloja und St. Moritz
  • Zweimal über 2284m überfahren
  • Und 600 g gute Schweizer Toblerone eingekauft

Sonntag

Der Sonntag kannte nur ein Motto: Entspannen! Frühstück bei Muttern, Liegestuhl, Sonne, quatschen und noch mit eine Runde mit dem Hundetier gedreht bevor es, von leckerem Mama-Essen gestärkt, wieder nach Würzburg ging.

Ich muss aber auf jeden Fall da nochmal hin. Mit gutem Schuhwerk und viel Zeit. Und, besonders nach dem Panorama in Maloja und der herrlichen Ruhe, verstehe ich zu gut, warum die Schweizer so schnell nichts aus der Ruhe bringt 😉