Von Panthern, Pinguinen und Fenstern

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Ich weiss ja nicht was das soll. Ohne jetzt einer der drei Gruppen auf die Füsse treten zu wollen, aber das ist schon ganz dicht am Console-Wars dran.
Die Vorgeschichte war, dass ich meinem PC ja eine neue Festplatte spendiert habe und da die Alte nur 80 GB hatte und die neue 250 GB hat, war, trotz Vergrösserung der Partition noch ein bisschen Platz über.
Platz für einen neuen Versuch mit Linux, dachte ich mir. Gut, nach Suse, dem Debian Server aus der c’t und diversen Knoppix-Ausflügen dachte ich mir dass ich mich mal auf ne andere Distribution stürze. Da ein Kollege von mir mit genauso mageren Linux-Kenntnissen auch gut damit klar kommt, hab ich mich für Fedora entschieden. Wie die Geschichte ausgegangen ist kann man ja hier lesen.
Was dann doch verwunderlich ist, sind die Jublestürme mancher Leute, die einen feiern wie einen bekehrten und irgendwie drängt sich bei so mancher das Gefühl auf, dass es aus einer reinen Microsoft-ist-Buh-Haltung heraus entsteht. Irgendwoher kenn ich das doch… Achja… Sony vs. Microsoft vs. Pc 😉
Entscheidungsgründe sind bei mir eher praktischer Natur: Ungelogen bin ich mit Microsoft und Windows-ähnlichen Betriebssystemen gross geworden. Klicken und geht… das war beim Atari so, bei Geos auf dem C128 und später mit Windows 3.11
Linux hat für mich da immernoch den, ein bisschen faden, Beisgeschmack des Konsolen-Fummelns dass ich gegenüber Dos eigentlich nicht mehr vermisst habe. Und dass es Neuland ist… Vieles was ich von Windows kenne und mittlerweile im Halbschlaf kann, kann ich bei Linux ziemlich locker über Bord werfen. Das mag kein Problem sein, wenn man damit tagtäglich zu tun hat, aber für mich schon 😉
Als Argument kam dann dass ich ja meine Software per Emulator oder per virtueller Maschine weiternutzen könnte. Aber tut mir leid… das ist für mich dann doch ein bisschen gemogelt 😉 Ich installier mir doch kein Linux um das Linux dann vorgaukeln zu lassen es sei ein Windows. Das ist ja als würde man auf einen 3er BMW ne Lada-Karosserie kleben… oder umgekehrt, das lass ich jetzt jeden selber entscheiden!
Naja, lange Rede kurzer Sinn: Irgendwie find ich, bis jetzt, dass das schon fast religiösen Charakter hat… Eine Glaubensfrage! Ich steh nunmal auf einfach… 😉
Und wenn es nach mir und nicht nach meinem Geldbeutel gehen würde, dann würde hier unter dem Tisch ein MacPro mit Maximalkonfiguration stehen: 2 3,0 GHz Quadcore, 16GB RAM und 4 Grafikkarten 😉

update #1: Nein, nicht die Keks-Admins sind gemeint!