Unbekanntes Memo

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Irgendwie muss an unserer Programmierabteilung das Memo zur Auftragserstellung vorbeigegangen sein.
Zumindest bin ich der festen Überzeugung, dass es ein Memo geben muss. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass in fast jedem Auftrag folgende Punkte erfüllt werden:

  • Auftragsbeschreibung so kurz und kryptisch wie möglich halten:
    Denken Sie daran: Mehr als ein Satz wäre Verschwendung. Auch in einem papierlosen Büro
  • Uhrzeiten einhalten:
    Aufträge dürfen nur zwischen 17.15 Uhr und 18.30 Uhr erstellt werden. Der Kollege soll schließlich am nächsten Tag Spaß haben, denn…
  • Am Folgetag unerreichbar sein
    …Sie sind ja am Folgetag, ggf. auch mehrere Tage, auf Dienstreise/Urlaub/Besprechung. Dies fördert die eigenständige Einarbeitung des Mitarbeiters in das, ihm bis dato unbekannte, Projekt. Setzt aber zwingend voraus, dass Sie….
  • Niemandem Bescheid sagen
    Verschwinden Sie einfach! Die Mitarbeiter werden schon wissen was sie zu tun haben!
  • Terminplanung:
    Nehmen Sie keine Rücksicht auf Sitzungen oder Schulungen ihrer Mitarbeiter. Wenn die damit nicht klar kommen, dann sollen sie sich halt klonen lassen.
  • Ansprechpartner:
    Geben Sie einen Ansprechpartner an… Dabei ist es vollkommen egal, ob dieser Ahnung vom Projekt hat oder nicht. Der Ansprechpartner muss auch nicht zwangsläufig im Hause sein.

Wie gesagt, irgendwie muss dieses Memo an mir vorbeigegangen sein! Das Vorgehen erhöht auf jeden Fall den Spaßfaktor und die Zusammenarbeit im Büro, das kann ich euch sagen!