trnd-Projekt Fotobuch: Wir bauen uns ein Fotobuch

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Heute war es dann also so weit: ich hab das Fotobuch in Angriff genommen. Gutscheincode war ja per Mail da und das nächste Buch wartet ja auch schon auf den Vergleichstest.

Installieren brauchte ich die Software bei mir gar nicht, da ich schon länger über Schlecker (respektive also Cewe) und deren Software Bilder bestelle und was die Qualität angeht noch nicht enttäuscht wurde. Na gut, die letzten Bilder waren etwas klebrig was ich jetzt erstmal auf das warme Wetter schiebe.

Fotobuch war für mich noch nie ein Thema, also hier mein Erstversuch.

Der Einstieg war schonmal ganz simpel: Fotobuch in der Software auswählen und schon springt einem der Editor bzw. der Assistent entgegen.

assistent

Und ja, ich bin ein faule Socke und habe den Assistenten ausprobiert. Und gemerkt dass ich trotz knapp 5000 geschossenen Bildern im letzten Jahr, Probleme habe über die 26 hinauszukommen, die ich in einem Fotobuch haben wollen würde… Redundanzen, meiner Meinung nach schlechte Fotos usw.

Was nach dem klick auf „Fotobuch erstellen“ herauskam, war meinem vermeintlich künstlerischen Anspruch dann nicht gut genugt… Gehe nicht über Los und ziehe kein Geld ein sondern fange direkt wieder bei 0 an und verzichte auf den Assistenten.

Was mir dann entgegensprang war der bekannte Editor wie ich ihn auch schon von den Collage-Postern kenne oder so ähnlich auch zum bestellen von Bildern herhält.

editorleerErster Schritt: Umschlag designen. Passendes, nicht zu aufdringliches als Hintergrund verwenden, Bilder reinklatschen, über einen Buchrücken nachdenken und dann abdafür.

Ähnliches auch mit den nächsten Seiten: Bild auf Platzhalter, drehen, drücken, schieben, freuen wenn es gut aussieht. Und manchmal auch über die Software ärgern. Komischerweise wurden, egal wie man den Platzhalter auch anders skaliert hat, die Bilder teilweise nicht ganz angezeigt. Auch eine „Rahmen“-Funktion um die einzelnen Bilder, und sei es nur eine ein Pixel dicker Strich, hat mir irgendwie gefehlt. So verschwamm manchmal Bild mit Hintergrund und sah dann weniger schön aus.

Wenn ich grad bei Hintergrund bin, davon gibt es einige: Neben den eigenen Bildern kann man auch vorgefertigte Hintergründe in den den Geschmacksrichtungen: Einfarbig, Muster und auch „Natur“ nehmen. Natur widerum hat dann wieder einen ganz einen Charme: Es handelt sich hierbei um Bilder von z.B. einem Strand, Himmel oder Gras, die jeweils anders reagieren wenn man sie entweder nur auf einer Seite des Buchs benutzt oder auf einer Doppelseite. Sehr schön ist der Effekt z.B. bei Blüten zu sehen, die dann mittig auf dem Falz sitzen. Leider, wieder ein Manko, lassen sich diese Bilder nicht in der Helligkeit reduzieren um z.B. das Augenmerk auf die eigenen Bilder zu richten statt auf die teilweise recht intensiven Hintergrundbilder. Nun gut, man kann eben nicht alles haben und wie war das mit dem Gaul?

Ich habe beim zusammenstellen des Albums auch gemerkt, dass es einfacher ist, die Bilder auf diese Art und Weise rauszusuchen. Nachdem ich mich dazu entschieden habe, das Album als eine Art Mappe zu verwenden, habe ich die Bilder thematisch geordnet und eingepasst.

editorhalb

Langsam aber sicher habe ich mich dann also durch den Wust an Bildern durchgekämpft und bin immer wieder auf ein Problem gestoßen, dass mich dann doch irgendwann etwas angenert hat.

Die Software versucht einem natürlich das Leben einfach zu machen. Wenn man nicht eines der vorgefertigten Layouts nimmt, sondern stur Bilder ins Album zieht fängt sie an, den scheinbar passensten Layout-Typ zu nutzen. Aber nur scheinbar… Zwei Hochkantbilder werden da auch gern mal in zwei Querformate umgestrickt, mit ärgerlichem Verlust von Bildausschnitten. Oder das Bild wird irgendwo unterhalb des Seitenfalzes einfach fallen gelassen.

In diesem Zusammenhang auch etwas doof: Wer das Bild dann verschieben will, muss genau den Rand treffen, sonst verschiebt er nur das Bild im Rahmen. Schön gelöst hingegen ist die Sache mit der Rotation bei der man während man das Bild kippt, gleich die Grad-Zahl angezeigt bekommt.

Nach viel schieben hatte ich dann aber doch recht schnell, ich glaub ne Stunde hab ich gebraucht, das Album zusammen.

editorvoll

Tada!!! Die Umschlagsrückenseiten können übrigens nicht bebildert oder betextet werden. Ich denke, das hängt mit dem Hardcover zusammen.

Wer dann nochmal eine Blick auf sein Werk tun möchte ohne den Editor kann das im Vollbildmodus tun und schonmal durchblättern:

editorvollbild

Wenn man dann endgültig mit seinem Werk fertig ist, ist man nur noch über den Bestellbutton vom Versand entfernt. Gegenebenfalls noch Gutscheincode angeben und dann abdafür. Die Bilder werden scheinbar automatisch konvertiert und zurechtgeschnitten vor dem Versand. Trotzdem hat der Versand bei mir über UMTS fast eine viertel Stunde gedauert.

Jetzt heißt es dann nur noch warten und der nächste Bericht wird folgen, wenn das Buch dann da ist.

2 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Ich bin gespannt auf das Ergebnis! Sonderlich begeistert scheinst Du vom Tool aber nicht zu sein?

  2. hazamel sagt:

    Es hat seine Macken würde ich mal so sagen. Vielleicht sind es auch nur Feinheiten die mir auffallen weil ich schon ein bisschen ein Konzept im Kopf hatte. Und mit etwas Arbeit lässt sich das schon hinbekommen. Doof ist eben, wenn der Assistent ungefragt eingreift.
    Und, was ich gar nicht erwähnt habe, dass man als Minimum die 26 Seiten voll bekommen muss.

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