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Trnd-Projekt „Dr. Oetker Steinofen Tradizionale“

Ja, ich bin ein ganz dreister. Ich habe gleich zwei Trnd-Projekte parallel ergattert.

Diese ist nun das Pizza-Test-Projekt zur Dr. Oetker Steinofen Tradizionale. Ich hab das Paket jetzt schon etwas über eine Woche aber bin aus verschiedenen Gründen immer wieder nicht dazu gekommen mich würdig dem Thema zu widmen.

Nun aber!

Erstmal, was war drin im Paket, das mir Trnd an die Seite stellt, um anderen den Mund für diese Pizza etwas wässrig zu machen?

Neben dem Infoblatt das als „Gutschein“ fungiert, dem Marktforschungsbogen und dem Projektfahrplan mit nützlichen Infos zum Produkt gab es wieder einen Social-Community-Code-Bogen, der mich genau wie beim Persil Hygiene Reiniger Projekt, immer noch „leicht“ überfordert. Das interessiert aber ja nur die wenigsten. Das was ja im Gedächtnis bleibt, sind die Give-aways: Und da gab es dieses Mal ein Pack Servietten, passend zum Produkt und einen ganzen Stapel von kleinen Abreißblöcken versehen mit, und das ist echt mal ne coole Idee, einem Kühlschrankmagnet. Also irgendwo hinpappen und immer was zum notieren haben. Darauf gab’s bis jetzt nur positives Feedback.

Nun gut, aber natürlich geht’s hier nicht um das Merchandising sondern um die Steinofen Tradizionale.

Okay, dann halt noch eine Tiefkühlpizza!

…wird sich der eine oder andere denken, aber ich muss sagen. Er irrt!

Ich habe das schonmal für meine lieben Blogleser im Selbstversuch getestet!

Rein in den Supermarkt meiner Wahl dort zwei der sechs Sorten  ausgewählt (Speciale und Mozzarella) um diese dann im heimischen Ofen dem ultimativen Geschmackstest zu unterziehen. Preislich lag die Pizza da noch bei 2,79 €, was aber mittlerweile auf die unverbindlichen 2,69 € angepasst wurden. Wenn man zeitgleich die anderen Dr. Oetker Pizzen Ofenfrisch und Culinaria für 1,99 € im Angebot bekommt, dann ist das doch ein ziemlicher Preissprung.

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Was gibt es vor dem eigentlichen Geschmackstest so an Basis-Fakten zur Pizza von Dr. Oetker, sozusagen als Vorspeise, dargereicht?

Zum einen wird diese Pizza direkt auf dem Stein gebacken. Serpentino Verde, wie man dem Projektfahrplan entnehmen kann. Dadurch, so die Produktinformation, bekommt der Teig, der eine lange Teigführung hat, eine dünne knusprige Schicht und die Poren an der Aussenseite schließen sich, so dass es ein sehr luftiger Teig wird. Meine Assoziation war nach dem Backen am ehesten Ciabatta-Teig. Auch hier darf der Teig ja lange reifen.

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So viel also zu den trocknen Fakten. Was aber am Ende zählt, ist das was satt macht. Und das muss erstmal aus der Pappschachtel und der Plastikfolie befreit werden. Auch hier ist die Tradizionale anders als ihre Brüder und Schwestern: 200 Grad soll mein Umluftofen bereitstellen. immerhin auch 20 bis 25 Grad mehr als bei den anderen.

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Gewöhnungsbedürftig ist sicher auch, dass diese Pizza nicht perfekt rund ist, sondern der Rand eben nicht ganz perfekt ist. Ob das zum traditionellen, rustikalen Stil gehört oder der Produktion geschuldet ist, ist unklar. Dass Luigi die sicher nicht von Hand gemacht hat, dürfte glaub ich klar sein ;)

Aber von Tiefgekühltem werde ich immer noch nicht satt also rein in den Ofen!

Was dann rauskommt, hier die Speciale, kann man auf dem folgenden Foto sehen:

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Ja, es ist so lecker wie es auf dem Foto aussieht. Natürlich unterscheidet sich das Belag nicht weltbewegend von dem einer „normalen“ Ofenfrischen von Dr. Oetker, aber der Teig ist auf jeden Fall anders. Der Rand ist luftiger und von aussen krosser als man das von einer normalen TK-Pizza gewohnt ist. Am ehesten, wie schon gesagt, kommt dem wohl Ciabatta. Geschmacklich also Top!

Ein paar Tage später habe ich dann, sozusagen als vegetarischen Gegenpart, dann auch noch die Mozzarella getestet. Dort ist die Überraschung dann auch beim Belag größer: Im Gegensatz zur normalen Ofenfrischen liegen hier noch halbe Cocktail-Tomaten auf der Pizza. Ich bin zwar kein, geschmacklicher, Fan von warmen oder heißen Tomaten, aber es ist doch in meinen Augen ein Signal für die ausgewählten Zutaten für den Belag. Auch hier: Geschmacklich Top, abgesehen von den Tomaten ;)

Was gibt’s noch für Sorten?

  • Diavola – Wie der Name schon sagt, die etwas schärfere Variante mit Salami und Peperoni
  • Tonno – Mit Thunfisch, Kapern, Oliven und Zwiebeln
  • Spinaci – Eben mit Spinat
  • Salame – Salami und Käse, und liegt schon im Tiefkühlfach

Wer also in Reichweite ist, kann sich gern anmelden um selber mal zu probieren wie so eine „neue“ Pizza schmeckt. Ein bisschen Budget habe ich ja noch!

Mein Fazit dazu ist bisher folgendes:

Sie ist lecker, die Neue, ohne Frage. Aber ich denke, ich werde der Ofenfrischen treu bleiben. Der Boden ist gut und schmeckt auch mal anders als der normale Pizzaboden, aber ich habe dann doch lieber den dünnen Boden den mir die Ofenfrische mitbringt. Aber es bleibt ja im Konzern ;)

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4 Kommentare

  1. noch ein Markus 6. März 2010

    ja, sieht lecker aus.
    was bekommst du eigentlich für so Werbung?
    lohnt sich das?
    :)

  2. hazamel 6. März 2010 — Autor der Seiten

    Pizza für 25 € und eben hin und wieder mal was neues zum ausprobieren ;)

  3. Verena 6. März 2010

    Ich mag das System von Social Commerce. Herstellerseitig ist Werbung für 25-Euro-in-Pizza, die zudem immun gegen Ad-Blocker und NoScript ist und vom Konsumenten i.d.R. nicht als herstellerseitige Werbung wahrgenommen wird, ein verdammt guter Deal. Aus Konsumenten-Sicht geht das Prinzip bei mir voll auf – ich geh schon gerne mal auf die Empfehlung von Bekannten ein, würde aber nicht aufgrund eines TVSpots zum Produkt greifen. User-seitig ist mir SocialCommerce lieber, wenn er auf den dafür vorgesehen Flächen ;-) stattfindet.

  4. noch ein Markus 8. März 2010

    für 25 € Pizza?
    da kann ich 2 Wochen von essen, super.
    wo kann ich mich anmelden???

    :)

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