There’s a Zombie on your lawn

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Lesezeit ~ 1 Minuten

Was gibt es schöneres als mit natürlichen Fressfeinden zu spielen: GDI und NOD, Deutsche und Alliierte, Russen und Amerikaner, Zombies und Pflanzen…

…Moment…

Fressfeinde?

Ja, seit PopCap Plants vs. Zombies auf den Markt geschmissen hat, sind auch Grünzeug und Hirnfresser Fress- bzw. Schussfeinde.

Drauf gestoßen wurde ich von der GameStar-Redaktion, die mehr oder weniger geschlossen diesem Spiel verfallen zu sein scheint. Mein erster Eindruck war auch eher ein befremdeter als grenzenlose Euphorie. Das sollte sich schnell ändern… Spätenstens nach den ersten Runden im Adventure-Mode hatte mich das Spiel gefangen.

Bullshit werden jetzt sicher viele sagen… und sie haben Recht. Eigentlich ist das ganze nicht mehr als die x-te Variante des FlashgamesTower-Defense„: Nehme Weg, baue Gegenmaßnahmen, bekämpfe Gegner der sich auf Ziel X zubewegt.

Weg ist im Falle von PvZ der Vorgarten, der hintere Garten (gibt es ein tolles Wort für „Backyard“?) und schließlich das eigene Dach. Gekämpft wird bei Tag und Nacht und Nebel.

Gegenmaßnahmen sind hierbei nicht irgendwelche wehrhaften Türmchen sondern allerlei Pflanzen und Pilze, die den Zombies das Unleben und endgültige Ableben erleichtern. Kreativ ist auf jeden Fall die Namensfindung: Da gibt es Pilze namens „Doomshroom“ oder den reihenweise vernichtenden „Jalapeno“.

Gegner sind, wie schon erwähnt, Zombies. Normale Zombies, Zombies mit Eimer auf dem Kopf, Bergbauzombies, Börsenzombies, Leiterzombies, Bungeezombies… und und und. Auch hier war jemand sehr kreativ oder hat sehr schlechte Drogen bekommen.

So steht man also auf seinem Rasen, verteidigt sein eigens Hirn und bekommt immer mal wieder neue Pflanzen, neue Gegner oder darf bei seinem Nachbarn im Kofferraum einkaufen gehen.

Ich muss sagen, wenn man im Adventure-Mode erstmal den dreh raus hat, sind die 50 Level nicht mehr all zu schwierig. Etwas schwieriger gestaltet sich das ganze dadurch, dass die Anzahl der Pflanzen begrenzt ist. Aber auch das Problem legt sich nach einer Weile und bestimmte Pflanzen werden einfach nicht mehr genutzt, weil sie für den normalen Kampf nichts bringen und nur Ressourcen in Form von Sonne verschlingen.

Wenn man sich dann also durch die 50 Level des Adventure-Modus durchgekämpft hat, ist aber noch lange nicht Schluss. Erstmal sollte man sich danach unbeding den Abspann antun

Und selbst dann ist noch nicht Ende… Ruhige Naturen können sich in ihrem eigen Zen-Garten verlustieren, sich in diversen Minigame neuen, absurden Herausforderungen stellen, im Puzzlemodus zufällig gefüllte Tonkrüge zerstören oder im Survival-Modus immer stärker werdende Zombiewellen abwehren. Der Umfang ist, was das angeht also doch ein bisschen umfangreicher als beim normale Tower-Defense-Flashgame.

Für die 20 verlangten Euros ist der Umfang sicher etwas mickrig geraten aber Fun-, Wiederspiel- und Suchtfaktor rechtfertigen den Preis dann doch irgendwie.

Von mir gibt’s deswegen 4 von 5 Zombieköpfen

2 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Allein der Titel ist geil. Ich habs ja auch schon bereit liegen.

  2. Madse sagt:

    Ne, also soo locker hab ich das Geld dann doch nicht. Da wollen gehaltvollere Titel gekauft werden. Als Flashgame wuerde ichs bestimmt spielen ^^

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