The Jedi Path


Lesezeit ~ 1 Minuten

Es gibt Bücher, die kauft man, weil man sie braucht. Seien es nun Kochbücher oder Sachbücher zu bestimmten Themen um damit seinen Alltag besser bewältigen zu können. Dann gibt es Bücher, die kauft man, weil man sie toll findet und sich innerlich schon auf die tollen Abenteuer freut, die man zwischen den Buchdeckeln mit dem oder den Protagonisten erleben wird. Außerdem gibt es noch Bücher, die kauft man, obwohl man sie voraussichtlich schrecklich finden wird, aber dieses Buch doch gelesen haben sollte um allgemein oder beim Tagesgeschehen mitreden zu können.

Und dann gibt es noch Bücher, bei denen der Inhalt weder sonderlich interessant zu sein verspricht noch einen praktischen Nutzen im Alltag haben wird. Diese Bücher haben ihre Kaufberechtigung nur auf Grund der Gimmicks außenrum und weil sie ein gewisser Kult umgibt.

„The Jedi Path“ von Daniel Wallace ist so ein Buch. Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Besitzer jemals in die Verlegenheit kommen wird, lichtschwertschwingend durch die Galaxis zu reisen oder Gegenstände mit Hilfe der Macht anzuheben, dürfte eher gering sein.

Aber was steht nun drin, in diesem Buch?

Nunja, so ziemlich alles was man als Jedi so braucht, unterteilt in folgende Abschnitte

  • Einführung in den Jedi-Orden
  • Initiation eines Jedi
  • Padawan
  • Jedi-Ritter

In den einzelnen Kapiteln finden sich dann auch immer wieder kleine „Hinterlassenschaften“ der berühmten Vorbesitzer. Neben einem Padawan-Zopf oder einem Abzeichen finden sich auch auf fast allen Seiten noch handschriftliche Notizen der Vorbesitzer. Denn alles in allem ist das Buch doch gehalten wie ein Schulbuch. Inklusive einer Liste der Vorgänger. Darunter auch Yode, Anakin und Luke Sykwalker.

Aber das, was dieses Buch zu etwas besonderem macht, trotz der tollen Seitengestaltung und dem dunkelblauen Ledereinband, sind doch die kleinen Gimmicks zwischendrin und vor allem, das große Gimmick außenrum.

Das Buch, das zirka Taschenbuch-Format hat, wird nämlich nicht „einfach so“ geliefert sondern kommt in einer großen schwarzen Box.

Warum eine solch große, schwarze Box für ein Taschenbuch? Naja, weil in der schwarzen Box noch eine zweite Box ist, die das eigentliche Highlight des ganzen Pakets ausmacht: Der Vault!

Der „Vault“ ist ein Kunststofftresor, in dem sich das Buch befindet. Drückt man auf die schwarze Taste am unteren Ende der Box, so öffnen sich die flüssigkeitsgedämpften Türen, eine Soundmischung aus Droidenpiepen und Türzischen erklingt und das Buch wird, von blauen LEDs beleuchtet, nach oben gefahren. Wer sich das nicht vorstellen kann, so sieht das ganze „in Action“ aus:

Ganz ehrlich, es ist sicher kein Alltagsgegenstand, aber dennoch ein, für StarWars-Verhältnisse, bezahlbarer Gag, den man sich gern in die Vitrine oder den Schrank stellt. Für das Lesen des Buches, sofern man das überhaupt möchte, sollte man aber dann schon solide Englischkenntnisse mitbringen.

2 Kommentare

  1. Emily sagt:

    Das ist mal wirklich eine geniale Buchverpackung. Kann gut verstehen, wenn jemand das nur wegen der Verpackung kauft, so ist es ja auch gedacht. 😉

    1. hazamel sagt:

      Beleuchtet in der Vitrine sieht es noch besser aus 😀

Kommentare sind geschlossen.