Tagebuch eines Entwicklers: Teil 3

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Heute:
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1 Servlet, 2 Tage Arbeit, 85 Zeilen…

Eigentlich dachte ich, dass ich jetzt alles im Griff habe…. Easy going! Schließlich habe ich die Anwendung ja bis jetzt heil vom Login ins Hauptmenü gebracht.

2 Tage auf 85 Zeilen Quellcode starren und 90 % der Zeit einen Gesichtsausdruck haben, der ganz dicht dran ist an „What the….“ und mental ganz dicht am Wahnsinn! Obwohl… Ganz dicht? Streichen Sie das! Ganz drüber!
Aufgabenstellung: Ersetzen Sie altes Login durch neues Login.
…und das klappt ungefähr so gut, wie wenn man versucht bei einem bestehenden Haus einen neuen Keller einzubuddeln. Mit der Treppe und allen Anschlüssen an anderen Stellen.

Und, traumhaft wie immer… Informationen sind Mangelware, was das ganze natürlich dann noch unwesentlich in die Länge zog. (Wer will auch schon was wissen?!).
Aber, oh wunder, oh wunder… mit einem geschickten Stoß in die richtige Richtung und der Information, dass wo auf dem Server noch Informationen fehlten, konnten die 85 Zeilen dann doch bezwungen werden…. Kurz bevor mich dann 30 Zeilen bezwungen haben!

Wer denkt, dass die Länge der Fehlermeldung direkt proportional zur Länge des Quellcodes ansteigt, der irrt… 30 Zeilen mit 4 aufrufen können wesentlich mehr Mist veranstalten als man denkt… und, was das größere Problem ist, unverständlicheren Mist!

Da war’s dann gelaufen… -pling-, Tilt, Error in brain.exe!
Ich mag nicht mehr! Nicht heute, nicht programmieren… gar nichts!
Leck mich doch alle an de‘ Füß‘!