Tag 2: Vielen Dank für Ihre Hilfe

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Zweiter Tag mit meiner stylischen blauen Socke. Und die Frage, die sich stellt:

Wer stellt platziert ein CT mitten in der Stadt, ohne wirklich praktische Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Ich bin also rechtzeitig los um mit Bus und Bahn bis zur CC-Passage zu kommen. So rechtzeitig, dass ich gemerkt habe, dass ich selbst mit den Gehhilfen noch schnell genug bin um frühzeitig da zu sein. Also war noch Zeit für einen Kaffee… Und die Beobachtung vom Vortag setzen sich fort:

Zum einen fängt man an sich vorher viel mehr Gedanken zu machen wie man möglichst einfach wo hinkommt und zum anderen scheinen, grad bei Frauen im gleichen Alter, ein Gipsfuß und zwei Gehhilfen irgendeinen mütterlichen Instinkt zu wecken. Will man was selber machen, muss man sich schon fast wehren 😉

Einkaufen ist dabei auch so ein Thema für sich. Man hat ja keine Hand frei… Da ist es eine dumme Idee zu sagen, dass man das was man einkauft, gerne in einer Tüte hätte. Sonderlich praktisch ist es nämlich nicht, eine Tüte am Griff der Gehhilfe baumeln zu haben.

Interessant ist auch die Erfahrung sich die erste Spritze seines Lebens selber zu setzen. Und sei es nur ins Bauchfett… Es ist doch ein leichter Gegensatz, wenn man sich Spritze in der Hand entspannen soll. Für mich der totale Albtraum, auch wenn es gar nicht weh tut.

Zum Abschluss des Tages gab es dann noch eine gute Nachricht.

Der Befund des Radiologen war negativ. Sie haben keinen Bruch feststellen können. Mein Orthopäde geht also erstmal davon aus, dass es nur eine schwere Prellung ist. Bis Montag habe ich dann noch Gips und dann schaut sich mein Doc nochmal die Bilder an und es wird über alles weitere entschieden. Schön aber, dass es doch kein Bruch zu sein scheint.

Fazit Tag 2: Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man mit Krücken flirten könnte 😉