Stairway to Heaven

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Ich hab Sie gefunden! Heute, mitten in Würzburg: Die Himmelsleiter

Einfach so im Vorbeigehen.

Irgendwie passt es wie die Faust aufs Auge zur diesjährigen Situation. Vor einem Jahr durfte ich mir noch vorwerfen lassen, dass ich gar nicht wüsste, wie es wäre einen Menschen zu verlieren der einem nahe steht.

Als Jules Vater gestorben ist, hat meine Mama die Regel aufgestellt, dass es die nächsten 6 Monate keine Katastrophen zu geben hat.

Letztendlich hat sich nicht mal meinen Mama dran gehalten und man muss jetzt schon sagen, dass ein Monat ohne Hibsbotschaft oder Todesfall in der Familie war schon ein guter Monat. Und das Jahr ist ja noch nicht zu Ende.

Ich hab die Aussage, dass ich ja gar nicht wüsste wie es wäre sportlich genommen und mehr aufgeholt als mir lieb ist.

Oder wie meine Mama sagt:

Man kommt sich vor wie ein Maulwurf der jedes Mal die Schaufel drauf bekommt, wenn er die Nasenspitze nur etwas aus der Erde streckt.

2 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Ein wirklich schönes Bild – zu einem wirklich traurigen Anlass gepostet.

    Maulwürfe hatten schon immer mein vollstes Mitgefühl. Vielleicht machen wir demnächst einfach mal nen Wochenendausflug, finden Väterchen schlimmes-Schicksal und brechen ihm fürs Erste die Beinchen?

  2. Meyeah sagt:

    Zu dem Titel deines Postings hat Ma mit ihrem Bruder abends in den Felsendomen getanzt und sich die Augen ausgeweint.
    Ich bin in Gedanken ganz sehr bei dir, und wünsch dir und deiner Familie ganz viel Kraft, um das Ganze durchzustehen.

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