Spaltour!

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Es ist ein bisschen wie die Volkfront von Judäa und die judäische Volksfront: jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu!

Die Organistation der Tour beschwert sich, dass sie einen Image-Schaden erlitten hätten, durch die UCI wegen Sinkewitz und Rasmussen. Deren Proben und Vergehen stammen schließlich schon von vor der Tour seien aber da erst bekannt geworden.
Die UCI und ein Teil der Medien wiederum werfen der Tourleitung vor inkonsequent gewesen zu sein: Man habe Astana eingeladen, die Dopingkontrollen waren teilweise sehr obskur: Die einen hatten einen Bodyguard der sie zum pinkeln begleitete, andere durften erstmal ungestört ne halbe Stunde verschwinden.
Tja, und jetzt soll alles anders werden… Nächstes Jahr! Die TdF wird von der UCI losgelöst, es werden nur noch „moralisch korrekte“ Mannschaften eingeladen, wie das dieses Jahr geklappt hat, hat man ja gesehen, immerhin war Astana die einzige nicht sportlich qualifizierte Mannschaft, und es soll schärfer gegen Doping vorgangen werden.
Ob das wirklich die Lösung ist, stelle ich in Frage: Fahrer die das ganze Jahr dopen, werden damit sicher für oder während der Tour nicht aufhören… Es wäre meines erachtens sinnvoller das Problem gemeinsam anzugehen statt jetzt einen Sonderweg einzuschlagen, mit eigenen Regeln!