SKANDAAAL… oder eben auch nicht

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Ganz Deutschland regt sich drüber auf, was das pöse, pöse Google wieder gemacht hat.

Nutzdaten von offenen Netzen wurden mitgeschnitten und Standorte von WLans kartografiert.

Ja, ist schon tragisch. Wer sein WLan offen betreibt, dem gehört per se schon der Anschluss gekündigt, weil er mittlerweile eh nicht mehr rechtens ist und zweitens es schon eine große Portion Dummheit ist sowas zu tun. Wenn dann was mitgeschnitten wird, selber schuld. Wenn ich am Bankautomat oder im Supermarkt meine PIN rumschreie brauch ich mich auch nicht wundern wenn mein Konto abgezogen wird.

Zum kartografieren: Warum aufregen? Gibt’s doch schon!

Sogar seit 2003. Wer’s nutzt? Apple in iPod touch und iPhone, weil’s im urbanen Raum und in geschlossenen Räumen präsziser ist als Handymasten und GPS. Aber warum auch recherchieren.

Hier wird wieder gezielt die technische Unwissenheit der Deutschen ausgenutzt, denen das Internet und Google der beste Feind sind. War schon beim Zugangserschwerungsgesetz so und ist jetzt auch wieder so.

Besonders lächerlich macht sich in dem Zusammenhang dann Frau Slomka vom heute-journal indem sie einen Vergleich zwischen 1984 und Google knüpft.

Frau Slomka, nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Sparen sie sich doch das mal für den Bundestrojaner, die Pläne zum Stoppschild im Netz und andere Massendatenspeicherungen im Netz. DANN schauen wir mal was näher dran ist an 1984. Unsere Bundesregierung oder Google