Seltsame Dialoge

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Lesezeit ~ 1 Minuten

Seit die ersten Shootings mit der neuen Kamera gut hingehauen haben und ich auch immer wieder Lob dafür bekomme, was ich da so fabriziere, werde ich mutiger was, das gezielte Fragen von Freunden, Freundinnen und Bekannten angeht.

Von den Absagen habe ich ja schon berichtet… Aber die Absage heute war dann doch “seltsam”.

Zur Vorgeschichte: Ich hatte mal, vor langer Zeit, amoröse Gefühle für diese Dame. Was unter anderem dem meiner Meinung nach tollen Lächeln geschuldet ist.

Nun gut… Nachdem wir jetzt schon ne Weile keinen Kontakt hatten, habe ich heute einfach die Chance ergriffen und sie angeschrieben.

Wie es ihr ginge und dass ich sie schon die ganze Zeit mal fragen wollte ob sie nicht Lust hätte Fotos zu machen.

Zuerst fühlte sie sich geehrt überhaupt gefragt zu werden und wollte natürlich wissen, was für Fotos ich meine. Standardvorgehen: Flickr-Account mit dem Hinweis dass da natürlich nicht alles online sei, aber ich sie auch nicht so einschätzen würde, dass sie für DIESE Art von Fotos zu haben sei.
Das  bestätigte sie, lobte meine Stilleben und das Gespräch dritete doch wieder Richtung Unterwäsche/Akt und ich versicherte, dass Frau bei sowas nicht mehr als Frau wahrgenommen wird mit mich eregenden weiblichen Reizen sondern nur noch die Jagd nach dem einen tollen Foto im Vordergrund steht. Da denkt man(n) eher über Licht, Blende und Belichtung nach als dass einen der Gedanke wie “Boah, was für Titten” überfällt und es eng wird in der Hose des Fotografen.

Wie gesagt, ich wollte Porträtfotos machen, weil ich sie für eine interessante und attraktive Person halte, mit der sich glaubhaft auch mal verrücktere Fotoideen umsetzen lassen ohne dass es künstlich wirken würde.

Aus dem “Fühle mich geehrt und wäre schön” wurde dann ganz schnell ein “Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist. Aber tolle Fotos und ich wünsch dir weiter viel Erfolg”

Schade… Einmal mehr…

4 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Yep, ich denk es ist auch essentiell wichtig, dass Mann dann nur Interesse an den Fotos hat. Wir waren damals ja bei versch. Fotografen und, insbesondere einer, nutzte die Aktion dann doch sehr als Baggerplattform. Das ist fürchterlich unangenehm und war auch sehr erschreckend, zumal es sich um einen semi-professionellen Fotografen handelte. Wir waren später noch bei einem sehr ambitionierten Hobbyfotografen (das sind die Bilder vor weißem Hintergrund mit dem schwarz-roten Latexkleid etc. gewesen) und der hat das super gemacht – das Gefühl geben, dass man jetzt nicht die hässlichste Eule ist, die er je vor der Linse hatte aber gleichzeitig keinerlei eigenes Interesse haben.

    Über DIE Person solltest Du Dich aber schon längst nicht mehr wundern, oder? Das ist doch ein Faß ohne Boden! 😉

  2. ich sagt:

    bin nur auf Zufall über Google auf die Seite gelesen, wollte eigentlich gleich wieder runter.
    Der “Eigenlob” zu den Bilder viel mir jedoch auf.
    Da ich selber Fotograf bin blieb ich natuerlich etwas länger.

    Kleiner Tipp.
    Was die Freund zu den Fotos sagen und Fotografen, sind nicht unbedingt die gleichen Sätze.
    Nicht böse sein, man ist ja noch Anfänger.

    Ich würde die Fotos mal in diversen Foren stellen.
    Btw. die Fotos sind oft arg überstrahlt, lieber ein dunklen Hintergrund als den überstrahlten Himmel.

  3. hazamel sagt:

    @ich: Ich wusste gar nicht dass ich mich so viel selber gelobt hätte, dass es auffallen würde.

    Dass man als Anfänger halbwegs stolz ist mit der Kamera zurecht zu kommen finde ich keineswegs übertriebenes Eigenlob.
    Dass Freunde kein verlässlicher Massstab sind, ist mir auch klar. Die Ergebnisse wurden aber auch schon mit fachkundigerem Publikum besprochen (auch in Foren).
    Letztlich ist es nur ein Hobby in das ich mich langsam reinfuchse und sicher nicht den Anspruche habe irgendwann mal eine professionelle Qualität zustande zu bringen.

  4. Verena sagt:

    Auch wenn ich mich jetzt bestimmt viel zu viel selbst lobe, so fällt mir doch auf, dass auch nicht alle Freunde keine Ahnung haben, nur weil sie Freunde sind. Sicherlich bin ich keine Fotografin und interessiere mich auch nicht sonderlich für die Thematik, dennoch bin ich immerhin Grafikdesignerin und kann somit schonmal ein bisschen mitreden. Außerdem wurde hier meines Wissens nach nie geschrieben, dass dies nun der IN-Blog für professionelle Fotografie ist. Oder hab ich den Eintrag überlesen?

    Kleiner Tipp.
    Erstmal eigene Referenzen zeigen oder zumindest ne Identität beim Posten angeben und dann auf nicht ganz so hohem Niveau klugscheißen. Nicht böse sein, ich bin ja nur Freunde ohne Ahnung.

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