Schlittenfahrt

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Irgendwie weigert sich diese Woche beharrlich, sich mit mir anfreunden zu wollen.
Zwar musste ich heute Morgen keinen Eispanzer vom Auto tauen und auch die Rutschgefahr auf der Straße erschien mir relativ gering, aber das sollte mich dann später einholen.

Rauf auf die Fränkische Richtung Arbeit! Kein Rutschen, kein Schlittern, kein Nebel, keine angelaufenen Scheiben! Traumhaft!
Bis zur ersten und einzigen nennenswerten Erhebung. Rauf war kein Problem, locker flockig über die Kuppe gehüpft, Bus mit Warnblink am Ende der Steigung gesehen, gebremst und verstanden warum der Bus da steht, und warum auf der anderen Straßenseite ein Auto hochkant an der Böschung parkt.
Spiegelglatt! Und das ohne Vorwarnung. Aber man war ja im Süden der Republik auf staatlichem Zelt- und Skilager. Also sanft bremsen und beten!
Ich hab es dann wirklich geschafft das Auto kontrolliert hinter dem Bus zum stehen zu bringen. Hiermit nochmal ein Dank an den Busfahrer, der auf einer der schmalsten Straßen im Landkreis direkt an einer vereisten Steigung im Auslaufbereich stehen bleibt. Großes Tennis!
Und an die gute Dame, die das Auto an der Böschung geparkt hat…. Einfach das Licht anlassen, aber weder Warnblinker noch das obligatorische Dreieck irgendwo hinstellen. Telefonieren war da ja wichtiger.
Und an alle die meckern wollen „Machs besser, wenn’s dir mal passiert“: Hab ich schon! 😉
Den Rest der Strecke war dann wieder nix…. nur diese 100m!