Schlamm und Dreck bis in die letzte Ritze: Colin McRae DiRT

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Nach einer Woche und knapp 500 virtuellen Km Testphase werd ich heute mal mein Urteil über den neuesten Streich unter dem Namen McRae abgeben.

Das erste was einem bei diesem Spiel auffällt, ist die Vielzahl von verschiedenen Rennklassen durch die man sich im Laufe seiner Karriere durcharbeiten muss. Nicht mehr nur noch Rallye sondern auch mal ein Truckrennen oder mit dem Buggy über staubige Pisten. Und das in insgesamt 46 verschiedenen Fahrzeugen. Und die werden, wie der Titel schon sagt, gehörig dreckig gemacht… und bei allzu sorglosem Umgang auch kaputt. Und damit ihr daran auch immer schön erinnert werdet, werden die Statistiken anstelle eines langweiligen Ladebildschrimes vor dem Rennen eingeblendet.

Steuern tut sich das ganze wie alle anderen McRaes vorher auch schon. Sensibel, abhängig vom Gefährt, aber nicht zu sensibel, wie z.B. bei Forza 2. Hier steht merklich der Spaß im Vordergrund als der pure Realismus. Ihr könnte zwar an eurem Auto schrauben und einstellen, aber ein Level wie bei Forza 2 oder GTR erreicht man hier natürlich nicht. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eigentlich fast immer mit der Standardeinstellung fahr und höchstens mal die Federung oder die grobe Ganglänge verstell. Das wars dann aber auch schon.

Spaß machts auf jeden Fall und die Strecken sind auch kurz genug um mal eben zwischendurch ne Runde zu spielen. Allerdings finde ich dass die Punkte- und Rängejagd im Karrieremodus doch nen ziemlichen Suchtfaktor haben.

Die Gamerpoints sind in der 360er Version auch fair verteilt. Da gibts Punkte für Top-Speed über 218, für gefahrene Kilometer, den ersten Sprung über 30m oder eine bestimmte Anzahl von Autos in eurem Fuhrpark.

Abzüge gibts von mir für die meiner Meinung nach viel zu langen Ladezeiten… aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt von meiner Seite!

Alles in allem also von mir

4 von 5 Matschklumpen