Rettet die Jugend!

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Zur Zeit ist bei uns grad dass alljährliche Wochenbesäufnis Volksfest. Viel Bier, Haxen, Händel und Käse… Letzterer sogar im doppelten Sinne! Woran die hiesige Presse auch nicht so ganz unschuldig ist! Leider einmal mehr.

Szenario 1:
Nach einer Jahrgangsstufenfeier randalieren einige 15-16jährige einen Kilometer weiter nachts um halb 3 an einer Bushaltestelle. Sofort fällt der Verdacht auf die Jahrgangsstufenfete und dass dort, einmal mehr, minderjährige abgefüllt wurden.
Für die Presse ein klarer Fall: Die haben sich da besoffen und dann randaliert.
Wie ich aus erster Hand weiß, gab es nur Alkohol nach Ausweiskontrolle an diejenigen die schon alt genug waren.
Auch wird kein Wort darüber verloren, wie die minderjährigen zu der abseits gelegenen Fete gekommen sein sollen noch, wo denn die Eltern waren. Immerhin sind die Jugendlichen 15 – 16 Jahre gewesen und fallen damit unter das Jugendschutzgesetz, das besagt, dass sie um halb 3 erst recht nirgends mehr rumzufallen haben.
Aber die Presse verbreitet lieber das Bild der bösen, bösen Jahrgangsstufenfeten… Hallo Bild-Niveau!

Szenario 2:
Jubiläums-Besäufnis Feier der örtlichen Brauerei. Ein elfjähriger setzt sich besoffen und rauchend nachts um viertel vor 1 an den Tisch. Keine Eltern weit und breit… Als der Verantwortliche zur Rede gestellt wurde, der ebenfalls bereits gut einen über den Durst getrunken hatte, redet dieser sich damit heraus, dass es von Seiten der Behörden keine Auflagen gäbe, dass Einlasskontrollen durchzuführen seien und dass er eh schon mit doppelt so vielen Sicherheitskräften da sei wie gefordert (12 statt 6 bei einem mehrere hundert Leute fassenden Festzelt) und er da sicher nicht reingehen würde, weil das nur Ärger gäbe. Selbiges gilt für die Polizei. Der Zustand wird scheinbar ignoriert, weil man sich mit zwei bis vier Polizisten der örtlichen Wache nicht ins Zelt traut um das Jugendschutzgesetz durchzusetzen. Selbstmord kann man schließlich bequemer haben als sich von Maßkrügen steinigen zu lassen!

Ein Einzelfall? Nein, weit gefehlt…. beim schon angesprochenen jährlichen Wochenbesäufnis Volksfest passiert gerade wieder genau das gleiche. Minderjährige fallen zu Unzeiten besoffen in der Gegend rum. Für das „Durchgreifen“ der Polizei gilt das selbe….
Aber wehe es findet eine Jahrgangsstufenfete oder ein Beatabend statt. Zivilpolizisten soweit das Auge reicht oder früher oder später tauchen die Uniformierten auf. Im Schlepptau das Jugendamt unseres Landkreises, das mit der vollen Härte des Gesetzes selbiges durchsetzt! Da werden drakonische Geldstrafen gegen die Veranstalter ausgesprochen und die Jugendlichen den Eltern übergeben!

Liebe Jugendschutzbehörde(n) des Landkreises Main-Spessart!
Wie wärs wenn ihr mal nicht mit zweierlei Maß messt… Ich weiß hinter den Volksfesten stehen meistens Brauereien die gutes Geld hinterlassen. Aber dann sollen sie auch dafür sorgen, dass SOWAS nicht passiert. Es kann nicht sein, dass Jugendliche sich bei euch volllaufen lassen und ihr so tut als würde das nur auf kleinen Feten passieren!