Pulleralarm (Spam-a-lot Part 3)

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Ich habe ja gestern gedacht ich traue meinen Augen nicht, als ich unsere heilige Arbeitsstätte verlasse (Hierbei sei darauf hingewiesen, dass ich ein schlechter Blogger bin, weil ich kein Video oder Bild davon gemacht habe. Ich war einfach zu konsterniert).

Auf dem Weg zum Parkplatz sehe ich wie jemand mit Hemd und Hose in den Büschen verschwindet, die am Zaun, der das Gelände abgegrenzt (Oder wie mancher sagt: Die Mitarbeiter drin hält), ganz als wolle er dort pinkeln gehen… 30 Meter vom Haupteingang entfernt.

Und Tatsache… kaum saß ich im Auto sah ich im Rückspiegel wie ein Hemd-und-Hosen-Träger wieder, leicht ertappt, aus dem Gebüsch geschlüpft kommt, noch die Hose zumacht auf dem Weg zu seinem Auto. Ein schwarzer Mercedes mit Baden-Badener Kennzeichen ist definitv extern.

Wenn das nicht mal  ne neue Masche von „Ich pinkel eurem Laden ans Bein“ ist.

Auf Grund der geschilderten, seltsamen Situation hat es mir sogar die Sprache verschlagen und ich konnte ihn auch nicht drauf hinweisen, dass wir durchaus funktionsfähige Sanitäranlagen im Haus haben. Wie gesagt… 30 m bist zum Haupteingang. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass die Damen am Empfang in mit diesem menschlichen Bedürfnis nicht ins Haus gelassen hätten.

Bleibt die Einsicht, dass der gute nicht nur scheinbar keinerlei Anstand hat, sondern als Vertreter seiner Firma auch noch deren Image damit in einem sehr seltsamen Licht dastehen lässt. Mich würde ja schon interessieren wer das war…

Wie hieß es bei uns vor längeren Fahrten immer:

Warst du nochmal auf dem Klo? Wir halten nicht gleich am ersten Parkplatz wieder an, weil du pinkeln musst!

4 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Das war jetzt aber unbedacht! Das gibt den Googleusern, die Deine Seite hartnäckig über den Begriff „Toilettensklave“ suchen und finden, wieder wochenlang Nahrung! Warum kommentiert eigentlich nie einer von denen hier? Tsts.

    Und warum hast Du eigentlich nicht gleich daneben gepinkelt? Oder gleich geschissen? Wäre das nicht mal ne konsequente Ansage? 🙂

    Im Ernst. Es gibt nur noch sehr wenig Anstand. Unser Stadtteil hat den Vorzug, dass ich mich jeden Abend auf dem Heimweg von der Bahn (besonders bei lauen Sommerabenden) fühle wie in Italien oder der Türkei – Urlaubsfeeling pur. Und immer wieder findet man in unserer schönen Allee diverse Leute – respektive: Männer – die unverhohlen in der Gegend rumpissen. Zwischen Imbissbude und Kindertagesstätte. Zwischen die Bäume der Allee und den Blumenladen. Zwischen Dönerbude und anatolisches Restaurant. Und wenn dann mal der Gasthund in die Büsche pisst, kriegt man fast nen Anfall. Und dann heißt es immer, kein Wunder, in einem Stadtteil, wo es wesentlich mehr türkisch-, kroatisch- und italienischstämmige Mitbürger gibt als deutsche. Und auch wenns nicht hier her passt, das sind komischerweise die angenehmsten Mitbürger. In der Gegend rumpissen seh ich eigentlich immer nur den 0815-Blondschopf.

  2. hazamel sagt:

    @Verena: Ich finde es nur als Kunde oder externer sehr peinlich, dass auf dem Firmenparkplatz zu tun 😉

  3. Nadine sagt:

    Wenn man von absieht, dass man ja gar nicht in die Natur pinkeln sollte, is das schon peinlich von demjenigen. ^^ Sachen gibts.

  4. Verena sagt:

    @Haza … das sollte der Unternehmensführung irgendwie zu denken geben! Oder derjenige hatte grade ne Prostata-OP hinter sich und kanns nicht halten. Who knows.

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