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Nichtraucherschutz mal anders

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, mich nicht in die unsägliche Debatte über Sinn und Unsinn des Nichtraucherschutzgesetztes auszulassen, und irgendwie tu ich das jetzt auch nicht, aber bei diesem Artikel konnte ich mir doch ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Der Chef einer Schleswig-Holsteinischen Computerfirma hat sich dazu entschlossen alle Nichtraucher seines Betriebes fristlos zu kündigen. Begründung: Die Nichtraucher würden in ihrem Bestreben Nichtraucherzonen zu bekommen, das Betriebsklima gefährden.“Wir telefonieren viel und das geht nun mal entspannter mit einer Zigarette“ zitiert ihn die Süddeutsche.

Ich bezweifle irgendwie ganz stark, dass diese Argumentation vor einem Arbeitsgericht bestand haben wird. Vielleicht ist der Gute auch einfach nur frustriert weil er in seiner Stammkneipe nicht mehr rauchen darf.

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3 Kommentare

  1. Julchen 10. Januar 2008

    Das ist wirklich mal ein Nicht-Nichtraucher! Ich finde das Rauchverbot schon nicht schlecht, habe allerdings vor den anderen Ausdünstungen angst, die man jetzt riecht da der Rauch wegfällt. So eine Schweiß-Disco hat doch was *schüttel*

  2. klaus 10. Januar 2008

    hm damit kommt er nicht durch, dafür gibt es doch das antidiskriminierungsgesetz und er diskriminiert eindeutig die nichtraucher… zu dem thema kann man sich den mund fusslig reden und trotzdem soll doch jeder seine eigene meinung haben dürfen… aber wie sich manche da ihre argumentationen etc. zurechtlegen… omg

  3. Hazamel 10. Januar 2008

    @julchen: Ganz meine Meinung… aber es gibt auch Leute die es begrüßen wenn sie morgens um 5 aus der Disco kommen und nur nach Schweiß und Bier riechen

    @klaus:
    Viel frecher fand ichs dass ers dann auch noch ner Presseagentur oder der Süddeutschen stolz erzählt hat. Das nenn ich mal eindeutige Beweisführung

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