Neues von der eeeStelle

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Ich hab ja versprochen nochmal das ein oder andere Wort über den eeePC und Fedora zu verlieren. Also ab dafür. Meine bisherigen Versuche, den eeePC mit UMTSmon und Wicd ans Netz zu bringen sind gescheitert und führen nur noch zu mehr Frust als Lust. Ich bin also wieder auf den Fedora-eigenen Connection Manager umgestiegen.

Was ist passiert?

UMTSMon: Wie schon vorher erwähnt, lässt sich der UMTSmon auf dem eeePC nur als root starten, was schonmal sehr ärgerlich ist. Beim Start wird man dann auch gleich von einem Fehlerfenster begrüßt, dass einen über fehlende Abhängigkeiten informiert, die aber auch nicht nachinstalliert werden können. Also ignorieren…

Der UMTSmon baut dann auch friedlich die Verbindung auf… weigert sich aber nach allen Versuchen standhaft irgendeinen DNS zu nehmen… Zumindest für alles was über die Startseite rausgeht. Nicht schön, aber selten.

Dazu kommt, dass der Firefox sich sklavisch an den ConnectionManager hängt. Ist der Offline, weil man ja grad mit UMTSmon arbeitet, ist der Firefox auch im Offline-Modus. Wie nervig….

Man könnte zwar in die vom ConnectionManager angelegte DNS-Datei seinen DNS der Wahl eintragen, der ist aber nach jeder Verbindung, egal ob LAN oder WAN, wieder überschrieben. Da freut man sich doch ein Loch in den Bauch.

Gut, dachte ich mir… nimmst du mal Wicd.

Hätte ich mal nicht gedacht. Den Wicd hab ich ja noch ans Laufen gebracht. Und die Verbindung in ein unverschlüsseltes WLAN in meiner Nachbarschaft, dass ich bin dahin noch nicht kannte, klappte auch einwandfrei… Aber als ich dann aus Performance-Gründen auf mein verschlüsseltes Netz wechseln wollte, begannen die Zicken.
Der Wicd entschied sich nämlich, dass arbeiten mit Verschlüsselung wesentlich komplizierter ist als sich in ein unverschlüsseltes Netz einzuklinken. Hat er dann auch getan… war aber nicht Sinn der Übung. Als ich ihn dann doch zu meinem Accesspoint geprügelt hatte, hat sich das System irgendwann geweigert eine Netzwerkadresse zu beziehen und ist kurzerhand wieder ins offene Netz gewechselt. Scheinbar ist es dort gemütlicher.

So viel also zu den Netzwerkmacken.

Ebenso nervig ist noch eine andere Macke, der ich noch nicht ganz auf die Spur gekommen bin. Gelegentlich weigert sich das System entweder hochzufahren, wie am Samstag, oder sich auszuschalten. Gerne genommen wird auch ein Zwischending: Das System starte, stirbt den Heldentod und der eeePC lässt sich nicht mehr ausschalten außer man zieht den Akku… Nicht so dolle!

So viel also zu den weitere Erfahrung von eeePC und Fedora 10. Vielleicht sollte ich auch mal die Gnome-Applets installieren. Bei Falko hat das auf dem NC10 ja Wunder gewirkt!

3 Kommentare

  1. Meyeah sagt:

    Ich finde, dass dieser Blogeintrag der beste Beweis dafür ist, dass du dir den Kleinen nicht nur zugelegt hast, um auch von unterwegs aus mit mir zu chatten – sonst würdest du dir sicher keine solchen Umstände machen, sondern hättest auch XP in Kauf genommen! 😀

  2. hazamel sagt:

    Der Kleine hat aber eine längere Akkulaufzeit als der große, was autarkem Chatten mit dir im Zug zu Gute kommt 🙂
    Und XP wäre mir da nicht drauf gekommen. Auf dem großen wäre auch kein Vista drauf wenn ich all meine Chat-Funktionalitäten auf jeden Fall behalten könnte 😉

  3. Meyeah sagt:

    Siehst du? Also ist dir das Ganze viel zu wichtig, als dass du es nur fürs Chatten mit mir gekauft hast. Lüg mir doch nicht so hemmungslos ins Gesicht! 😉

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