Mega-Zickenflocken

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Irgendwo muss es heute Mega-Zicken-Flocken zum Frühstück gegeben haben. Und das kostenlos. Den Unterschied zu den normalen Zickenflocken merkt man daran, dass bei den Mega-Zickeflocken noch die Extra-Portion weibliche UnLogik drin ist. So heute mal wieder von einer weiblichen Bekannten bewiesen, die davon wohl auch noch eine Extra-Portion zum Frühstück hatte.

Das ganze Drama hat eigentlich damit angefangen, dass ich mich erdreistet habe, sie zu fragen wie es ihr geht. „Müde“ war die erschöpfende Antwort, die ja angesichts des Faschingswochendes nahe legt, dass das in einem geringen kausalen Zusammenhang steht.

Nein, verneint die Dame, sie sei zu Hause gewesen und es sei eben „wie immer“ gewesen.
Da ich zumindest minimales Interesse an ihren Sorgen und Nöten heucheln wollte und die Aussage „wie immer“ zugegebenermaßen einen gewissen Interpretationsspielraum zulässt, habe ich mich doch wirklich erdreistet eine Frage zu stellen, deren unverfrorenheit ich mir gar nicht bewusst war:

Und das heißt?

Na, hätte ich mal besser nicht gemacht. Die Beschimpfung, die ich mir dabei einhandelte, hätten durchaus darauf schließen können, dass ich nach den intimsten Details ihres Sexlebens gefragt hätte (Unbewusst habe ich das vielleicht auch getan, wie gesagt, „wie immer“ lässt einen gewissen Interpretationsspielraum zu).

Sie habe jetzt keinen Bock auf diese Ausfragerei, sie hasse diese ständige Nachfragerei! Wen sie etwas erzählen wolle, dann würde sie es schon erzählen!

So gesehen bin ich ja ein ganz Dreister! ich stell doch gleich die nächste Frage hinterher! Ob sie denn jeden so ankacken würde der Interesse an ihrer Person heucheltzeigt. Ja, würde sie, wenn sie nicht in Redelaune wäre.

Vielleicht bin ich heute auf Grund der aktuellen Gemütslage wirklich nicht der Richtige für solche hochlogischen Diskussionen, aber ich habe ihr doch liebevoll ans Herz gelegt, dass sie doch mit was giftigem spielen einfach ihr ICQ ausschalten soll, damit sie der Rest der Menschheit nicht anspricht, wenn sie eh nicht in Redelaune ist. Denn wohlgemerkt, sie war schon längere Zeit als Online markiert (nein, nicht N/A, nicht DND, nicht BRB, richtig online) bevor ich mich überhaupt getraut habe, sie anzusprechen.

Meine Argumente müssen dann aber so schlagfertig gewesen sein, dass sie den Vorschlag doch wirklich annahm und gen Offline verschwand.

Bleibt also die Frage, ob es der weiblichen Logik entspricht, dass man mit diesem Zustand signalisieren will, dass auf keinen Fall Kommunikationsbereitschaft besteht, was widerum dem weiblichen Naturell absolut wiedersprechen würde.

Oder ob es daran liegt, dass ich solch eine übermäßige Anziehungskraft auf weibliche Vollpfosten ausübe, dass es in meiner Kontaktliste mehr als einen grenzdebilen negativen Ausreißer nach unten gibt.

Sollte letzteres der Fall sein, hoffe ich doch nicht, dass sich die Anzahl der Grenzdebilen in einer Art Supernova zu einem schwarzen Loch des Grenzdebilimus vereinigen und so den Rest der Menschheit, oder zumindest derer, die sie in ihrer Kontaktliste haben, jeglicher Intelligenz auf Nimmerwiedersehen berauben! Das wäre wirklich beängstigend und würde die Gefahr, die vom CERN ausgeht noch bei weitem übersteigen!

Vor allem aber würden sich die Folgen nicht nur auf die Lebenden auswirken sondern auch gleich noch auf die Untoten: Wo Hirn in Masse absorbiert wird, verhungert der Zombie!

2 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Deine Ausfragerei hat ja auch tatsächlich schon Spionagecharakter – Stasi und Innenminsterium lassen grüßen. Es ist ja auch mal wirklich das absolut Letzte, Leute nach ihrem Befinden zu fragen – absolut unhöflich, unmanierlich und latent pervers. Schäm Dich. Ich tippe auf PMS …

  2. hazamel sagt:

    Ich bin schon ein dreister Lümmel 😉 Bei manchen Leuten geht Prä- wohl direkt in Post über und das das ganze Jahr.

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