Kampf der Fotobücher oder Cewe gegen FujiFilm

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So! Jetzt ist es da… Das Konkurenzprodukt von Fujifilm namens FUJIFILM Fotobuch brilliant. Das Format war ja, wie schon angekündigt, diesmal ca. DIN A4 Quer und nur Bilder von Würzburg oder aus Würzburg.

Heute kam es dann also per Post und es wird Zeit ein Fazit zu ziehen. Zum einen zum Fujifilm Fotobuch und zum anderen zwischen den beiden Konkurenzprodukten.

Aber erstmal zum Fotobuch:

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Dieses kommt trotz der weniger Seiten ist das Buch dicker, was daran liegt, dass die Seiten hier nicht wie normale Buchseiten wirken sondern eher einem dünnen Fotokarton ähnlich sind und wesentlich dicker und stabiler als die Seiten des Cewe-Fotobuchs.

IMG_2170Gleich beim ersten Aufschlagen des Buches und beim ersten Bild ist mir aufgefallen, dass die Farben sehr knallig rüberkommen. Bei manchen Bildern von mir, wie dem gezeigten, ist das sicher gewollt, aber eben nicht bei allen. Und doch habe ich das Gefühl, dass bei allen Bildern nochmal kräftig an der Farbsättigung gedreht wurde. Ist da vielleicht im Nachhinein noch eine Farboptimierung drübergejagt worden ohne dass ich es wirklich wollte oder von der Software drauf aufmerksam gemacht wurde? Nachbearbeitete Bilder sind ja genügend dabei.

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Ebenfalls nicht vollständig überzeugen konnten mich die Textblöcke. Der Druck wirkt auf mich irgendwie unscharf und nicht wirklich so ansprechend wie ich mir das erwünscht hätte. Und auf dem obigen Bild wird auch noch ein zweiter „Mangel“ sichtbar: Bei der Auswahl des Layouts wird nicht nur die Positionierung der Bilder angepasst und verändert, nein, die Bilder bekommen auch gleich noch eine Art Schlagschatten verpasst. Allerdings eben auch nur, wenn man sie über das Layout positioniert. In der Software selber ist mir das gar nicht aufgefallen und ich dachte es wäre nur ein optischer Effekt der Software um den Platzhalter besser darzustellen. Mit nichten… Es sind wirklich Schlagschatten.

Aber ich will ja nicht nur rumnölen und kritisieren, denn abseits der Kritikpunkte gab es auch etwas gutes von dem ich dann, trotz Anpreisung durch den Hersteller, positiv überrascht war:

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Der nahtlose Seitenübergang. Sieht wirklich super aus und wirkt, wie man sieht auf dem Bild auch sehr schön. Davon hat mich das Fotobuch wirklich überzeugt.

Preislich liegt das Fotobuch in der vorliegenden Form bei ca. 32 € und hat 24 Seiten. Wobei ich es schon verwirrend fand, dass ich bei einem Rechnungsbetrag von 0 € noch eine Rechung MIT Überweisungsträger über den Betrag von 0 € bekommen habe. Soll ich das wirklich bezahlen?!

Die Lieferzeit war Mittwochabend bestellt, heute geliefert. Also 7 Tage mit Wochenende. 2 Tage schneller als die Konkurenz

Battle Royale der Fotobücher

Last, but not least, der Main-Event des Abends…

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Cewe Fotobuch vs. FUJIFILM Fotobuch brilliant

Die Kategorien sind…

Auswahl:

Die Auswahl der Fotobuchvariationen ist bei beiden Anbietern mehr oder weniger identisch. Vorteile sind hier nur hauchdünn bei Fujifilm wegen der nahtlosen Seitenübergänge.

0:1 für Fujifilm

Software:

Was die Software angeht, schenken sich die beiden Anbieter nicht wirklich was. Allerding muss ich gestehen, dass mir das Handling und die Benutzerfreundlichkeit der CEWE-Software doch etwas besser gefällt. Es sind da aber auch nur Details wie die Geschichte mit den Hintergrundbildern, die mir dort besser gefällt.

1:1

Preis  und Umfang:

Was den Umfang angeht unterscheiden sich Cewe und Fujifilm nur in zwei Seiten, aber der Preisunterschied sind ca. 10 € zu Gunsten von Fujifilm.

1:2 Führung für Fujifilm

Ergebnis (doppelte Wertung, weils das ist worauf es ankommt)

Von den Farben und der Haptik her hat mich das Cewe-Fotobuch mehr überzeugt. Die dicken Seiten des Fujifilm-Buchs fühlen sich für mich komisch an und über Farben und Textqualität habe ich mich oben ja schon ausgelassen. Hier gehen die zwei letzten Punkte also direkt an Cewe!

3:2 für Cewe in der letzten Minute

Fazit:

Trotz des teureren Angebots werde ich wohl in Zukunft auch zum Cewe-Fotobuch greifen, wenn ich denn mal wieder in die Verlegenheit kommen sollte eines zu erstellen. Wäre das Fujifilm-Buch ein bezahltes gewesen und kein Testprojekt, hätte ich mich sicher geärgert, aber so hatte ich wenigstens den direkten Vergleich zwischen den beiden Büchern.