Gute Freunde kann niemand trennen…

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…aber Spring und ich, wir werden glaub ich nie gute Freunde werden!

Denn Spring ist schon ein bisschen ein Arsch. Oder mein Programmierstil ist einfach arschig genug als dass das nichts mit uns beiden werden kann.

Angesichts dessen was ich bis jetzt von Spring gesehen habe, war der Eindruck gar nicht so schlecht. Konfiguration über XML, alles schön in Beans verpackt und nur der Klasse zugewiesen die sie auch wirklich braucht, entwicklerfreundliches JDBC über SimpleJDBCTemplates (göttlich! Warum bekommt man SOWAS nicht in der Ausbildung gezeigt?) und eigentlich alles ganz schick und simpel gemacht. Da freut sich der Entwickler… Oder besser, er würde sich freuen!

Die Beziehung zwischen Jaxb, Spring und mir hat nämlich in den letzten Wochen einen ziemlichen Tiefpunkt gehabt. Ein ganz frischer Dreier bei dem nach dem ersten beschnuppern schon die ersten Zicken auftraten. Ich mag dies nicht, ich mag das nicht… Deine Datenbank gefällt mir nicht, die kann mit meinen „neuen“ Methoden ja noch gar nichts anfangen.

Nach wochenlangem gutem zureden dachte ich dann dass ich das Paket jetzt gestern endlich geschnürt hätte und dass alles was mich noch erwarten würde, jetzt ein bisschen Fein-Tuning und, vor allem, Dokumentation wäre.

Ja, denkste… Dy-was? Ach, dynamisch befüllen wenn ich dem Fragenden antworten soll… Ja, bin ich denn dein Hiwi? Oder auf Spring: Response has already been send! Ja, danke auch!

So ging heute der Tag eigentlich mehr oder weniger damit drauf, von Fehler zu Fehler zu schleichen und für das endgültige Problem dann doch keine Lösung zu finden. Dazu kam dann noch, dass meine Entwicklungsumgebung sich zickig verhalten hat (Irgendwie muss das wohl anstecken) und auf einen Schlag ignoriert hat, dass sie im Debug-Modus läuft und ich doch gerne sehen würde, was in den Variablen steht. Wahrscheinlich war der Eindruck, dass ich mich ja eh nur durchklicken würde. Da könne sie auch gleich auf vollen Durchlauf schalten… Denkste!

Ich seh schon… so schnell werden Spring und ich doch keine Freunde werden! Aber ich werde mir weiterhin Mühe geben, dass es zumindest eine Zweckgemeinschaft wird!