Grand Theft Auto IV – 25% Edition

on

Eine nicht näher benannte Person hat ja schon angefragt, ob ich nicht ein paar Details zu GTA IV fallen lassen kann. Scheinbar will sie damit ihrem Freund die Freude ein wenig trüben, weil sie schon mehr weiß als er…
Matze, du kannst den Post ja geflissentlich ignorieren. Ich will nicht für die gelbe Farbe verantwortlich sein!

Wie oben schon anklingt, habe ich das Spiel noch nicht durch… Nach 10 Stunden Spielzeit, die ich neben chatten, fernsehen und draußen sonnen am langen Wochenende geschafft habe, habe ich grad mal einen Spielfortschritt von 25 %. Inklusive einer allerersten Taube… aber dazu später!

Protagonist des Spiels ist Niko Bellic, ein serbischer Ex-Soldat, jetzt Einwanderer, der seinen vermeintlich reichen Cousin in New York Liberty City dauerhaft besucht. Gleich zu Anfang folgt dann die herbe ernüchterung… Der Cousin ist gar nicht reich, hat stattdessen Schulden und lebt in einer Bruchbude. Immerhin hat er eine hübsche Bekannte namens Michelle, die ihr wahrscheinlich als erste Frau im Spiel fla….issig ausführen dürft! Als Gimmick der 360er Variante heißt der Erfolg dann „Warmer Kaffee“. Zusammenhänge zu Vorgänger-Versionen rein zufällig.
Ihr Kleingaunert euch also am Anfang durch die Gegend… das Meiste ist eher noch Tutorial: Auto fahren, Leute entwaffnen, Autos knacken… was man eben so braucht!
Mit zunehmender Dauer des Spiels werden die Auftraggeber dann immer wichtiger und sind meistens kurz darauf tot… Überhaupt sterben durch eure Hand recht viele Leute denen ihr über den Weg lauft. Um nicht zu sagen, dass die meisten der Missionen die ich bis jetzt hatte, genau ein Schema hatte:

  • Fahre zu Punkt X auf der Landkarte (via Navi)
  • Töte alle roten Punkte an Punkt X
  • Fahre weg bevor blaue Punkte auftauchen

Überhaupt ist die Polizei in Liberty City omnipräsent. Man kann teilweise nicht mal ein Auto klauen ohne dass die Sirene hinter einem losheult.

Neben der Hauptstory gibt es noch zahlreiche Neben“quests“.
So kann man für den Cousin Kunden von A nach B chauffieren und bekommt dann zur Belohnung einen (fast) allzeit bereiten Taxidienst.
An anderer Stelle muss man bestimmte Autos klauen und zu einem Amphetamin-Junkie bringen. Belohnung, so hab ich mir sagen lassen, ein Hubschrauber
Mit von der Partie sind auch ein paar ganz bekloppte Sachen:
Quer durch die Stadt verstreut sind zwei Dinge
Mega-Stunts und 200 Tauben. Und, Überraschung, man muss alle 200 Ratten der Lüfte killen.
Leider gibt es aus der Vorgängerteilen die Feuerwehr und Sani-Missionen nicht mehr…. Stattdessen könnt ihr euch jetzt damit beschäftigen einen Streifenwagen zu klauen und das Gesetz selber in die Hand nehmen: Entweder die Liste der Most Wanted abklappern oder einen zufälligen Raubzug in der Nähe vereiteln… Beides endet immer gleich: Gegner tot.
Tot ist übrigens ein gutes Stichwort… Zum einen wird, wer stirbt, einfach vors nächste Krankenhaus gelegt und zum anderen wird recht realistisch gestorben… Wird jemand durch die Frontscheibe erschossen fällt er auf der Hupe zusammen. Überfahrt ihr einen Fußgänger, sind die Chancen gut, dass noch Blut am Kotflügel klebt.

Abseits des Storymodus bleibt es dem Spieler jederzeit auch noch überlassen die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Billiard, Dart, Bowling oder einfach mal einen saufen gehen und dann Auto fahren hat schon was.

Alles in allem ist das Spiel für mich jetzt schon einer der Knaller der letzten Jahre. Die Vorgänger waren von mir wegen des HipHop-Umfeldes eher mit Abscheu betrachtet worden, aber dieses fühlt sich wieder an wie das Ur-GTA.
Die Aufregung um die Gewaltdarstellung kann ich aber schon nachvollziehen. Wie schon erwähnt ist es ja meistens sogar Ziel des Auftrags. Übertrieben oder Abstoßend fand ichs dennoch nie. Die Freigabe ab 18 ist aber gerechtfertigt!
Wer also eine Xbox 360 oder PS3 hat, dem sei der Kauf dringend angeraten. Wer sich das entgehen lässt ist selber Schuld.

5 von 5 Fackeln… oder Must-Have!

2 Kommentare

  1. Julchen sagt:

    Vielen Dank, Codewort „Warmer Kaffee“ ist gespeichert 😀

  2. Madse sagt:

    Moment, muss mal den Sabber ausm Fenster „eimern“. Toll toll…

Kommentare sind geschlossen.